Siegerland-Sport

Aug22

Per Handy aus Freiberg kam dieser Eindruck der Halle beim Einwerfen.

Mehr als 1000 Kilometer bis in Runde zwei… Junge, junge. Der DHB-Pokal hat es in sich. Gut, dass der Siegerländer Drittligist TuS Ferndorf in der zweiten Runde des Handball-Pokals angekommen ist. Der Sieg in der ersten Runde bei der HSG Freiberg (Sachsen) fiel mit 34:23 (15:10) recht deutlich aus und hätte sogar noch höher sein können. Das größte Problem der Ferndorfer: Die Anreise. Vorher hatte man überlegt: Am Tag vorher fahren? Wie viele Pausen? Wie halten wir die Spieler fit? Dabei hat man auch von der Reiserfahrung der ehemaligen Zweitligaspieler im Team profitiert und scheinbar alles richtig gemacht.

In Freiberg steckte dem TuS die Anreise trotz insgesamt anderthalb Stunden Pause aber dann doch etwas in den Knochen. Die erste Halbzeit offenbarte einige Schwächen, vor allem im Abschluss. Unkonzentriertheiten, ein bißchen fehlte die letzte, entschlossene Einstellung. Übrigens: Auch mir war die Fahrt nach Freiberg zu weit, ich habe über Handy Kontakt gehalten und den Liveticker der Siegener Zeitung gelesen. Da erfuhr man, dass zum Beispiel einige Male der gegnerische Torwart, Latte und Pfosten den Ferndorfer Schützen im Weg standen. Zumindest vor der Pause. Nach der Halbzeit wurde der Klassenunterschied dann doch deutlich, so dass nach einem Abwurf mit viel Auge sogar Torwart Max Hamers zum Torerfolg kam. Kein neues Gefühl für den Ex-Wermelskirchener:

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So ähnlich beschrieb es auch Trainer Caslav Dincic am Telefon.

“Die Abwehr war teilweise gut, im Angriff haben wir 20 Minute ein bißchen geschlafen. Die zweite Halbzeit war deutlich besser als die erste.”

Übrigens überraschte es nicht nur die Ferndorfer selbst ein wenig, dass die defensive 6-0-Deckung in Freiberg fast noch am besten funktionierte. Doch der serbische Coach hat auch dafür eine Erklärung:

“Das liegt natürlich auch an der Einstellung, die war heute stellenweise nicht ganz da. Für eine offensive Abwehr muss man viel mehr tun.”

Pflichtaufgabe Freiberg also gelöst, nach der Partie wurde was gegessen, dann ging es bis tief in die Nacht und zum nächsten Morgen per Bus zurück. Respekt meinerseits für zwei handvoll Ferndorfer Fans, die sich sowohl per Kleinbus als auch im Mannschaftsbus mit auf die Reise machten. Sollte in der nächsten Runde wieder ein weit entfernt gelegener Verein gezogen werden, sind sie vermutlich wieder dabei.

Die Torschützen des TuS: Aust (12/5), Alen Sijaric (4), Rommelfanger (4), Dettling (3), Klatt (3), Stelzenbach (3), Feldmann (2/2), Krause (1), Mirza Sijaric (1), Hamers (1).




1 Kommentar

  • Kommentar by Meiswinkeler — 23. August 2010 @ 20:26

    Jawohl Jetzt kommen Die Bundesligisten ins Spiel!!! (:

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