Siegerland-Sport
  • Jun7

    Man weiß es nicht. Soll man die Vuvuzela verdammen? Gründe genug dafür wären da. Die Tröten klingen wie ein heiserer Elefant auf Paarungssuche, sie verbreiten während der Spiele in Südafrika (zumindest beim Confed-Cup) das Geräusch eines schwulen Bienenschwarms. Nervig, sagen Reporter.

    Durchpusten, Spaß haben, Spieler nerven. Kehrberg kassiert in Europa mit.Creative Commons License Foto von: ethekwinigirl

    Verbieten, fordert Spaniens Fußball-Star Xabi Alonso. Von flinken, natürlich tariflich bezahlten Händen zusammengebaut, und von einem Ex-Manager der Sportfreunde Siegen vermarktet! Zumindest, was die europaweiten Rechte angeht.

    Gerd Kehrberg (von April 2009 – Oktober 2009 Manager in Siegen) hat zusammen mit seinem Geschäftspartner Frank Urbas die Europavertriebsrechte der Vuvuzela. Wie der Spiegel in seinem Bericht im Februar schrieb:

    Und so brachte die Urbas Kehrberg GmbH die zentraleuropäische Antwort auf die Vuvuzela auf den Markt: TÜV-geprüft, 13 Dezibel leiser als das südafrikanische Original und aus drei Plastikteilen zusammengesteckt – um der Diskussion um Sicherheit und Lärmschutz zu begegnen, wie Urbas sagt. Weiterlesen…

  • Jun7

    Handball an der Nordseeküste. Seltsame Vorstellung, aber besser wir gewöhnen uns dran. Zumindest für die nächste Saison in der Dritten Liga steht das für den TuS Ferndorf nämlich auf dem Programm. Am 19. September bestreitet der TuS sein erstes Auswärtsspiel beim OHV Aurich. Ein Sonntagabend an der Nordseeküste – für mitreisende Fans aus Ferndorf ist das natürlich tödlich.

    Ceven Klatt hier in Dormagen, demnächst in Aurich für den TuS am Ball.

    Für uns Journalisten ergibt sich eine schöne Gelegenheit, mal n paar Tage „mitzunehmen“, „auszuspannen“. Freitag oder Samstag hochfahren, Sonntag über den grandiosen Auswärtssieg der Ferndorfer berichten und dann noch bis Montag oder Dienstag Urlaub. Super. Die Hotelszene in Aurich hat was zu bieten – das Hotel Stadt Aurich oder auch Köhlers Forsthaus machen einen guten Eindruck. Wer‘s gern ein bißchen häuslicher mag – Trude vermietet Privatzimmer. Weiß nicht, ob das so sympathisch ist, wie es klingt. Auch die Jugendherberge muss ich mir vielleicht nicht unbedingt geben. Stockbetten und roten Früchtetee in Metallkannen kann ich auch zuhause haben. Die offene Steindusche in der Suite des Forsthauses dagegen macht einen soliden Eindruck und dürfte ordentlich brausen. Wobei ich mit Aurich nun nicht unbedingt den Begriff „Forsthaus“ verbinde… aber man lässt sich ja überraschen. Auch dafür ist die neue Einteilung der dritten Handballliga gut.

    Übrigens: Start der Vorbereitung beim TuS Ferndorf ist Ende Juli.

  • Jun7

    Lokalderby, here we come! Ein NRW-Ligaspiel Sportfreunde Siegen gegen TuS Erndtebrück wird immer wahrscheinlicher. Wer von den Siegener Fans heute morgen den Artikel in der Siegener Zeitung gelesen hat, dem dürfte wohl das Gesicht in die Butter gefallen sein.
    Dort heißt es unter anderem:

    Nach den Informationen, die Klein vorlagen, ging dieser gestern „zu 80 Prozent“ davon aus, „dass wir aufsteigen“. Und das dürfte sogar noch untertrieben sein.

    Momentan noch das einzige NRW-Liga-Stadion in Siegen-Wittgenstein. Bald vielleicht für zwei Vereine?

    Prost Mahlzeit, TuS Erndtebrück! Weil sich die SpVg Erkenschwick nahtlos in die lange Liste der Vereine einreiht, die sich scheinbar finanziell bei den Planungen übernommen haben. Oder anders gesagt: Kein Mensch bei der SpVg weiß, wo die Kohle und die Zusagen herkommen sollen. Am wenigsten der Vorstand, der ist nämlich am Wochenende zurückgetreten. Weiterlesen…

  • Jun7

    “Wir können noch nicht starten, weil Shakira sich noch schminkt!” Wenn ich Jogi Löw wäre und so etwas hören würde… dann aber hallo. Der Abflug der Deutschen Nationalmannschaft zur Fußball-WM in Südafrika verspätete sich. Jogis Jungs mussten auf dem Weg zum vierten Titel warten!

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    Shakira. Zu spät. Nicht im Bild: Merte, der zur Grätsche ansetzt.
    Creative Commons License Foto von: aboutmattlaw

    Wo gibt’s denn sowas? Und Grund war nicht etwa ein verklappter Düsenbolzen am linken Federtriebzeug der A380 (oder woran sowas dann gerne liegt). Sondern Shakira! Madame hatte scheinbar bei Dr. Theo Zwanziger persönlich angerufen und darum gebeten, man möge sie doch auf dem Weg nach Johannesburg mitnehmen. Dazu muss man wissen: Shakira präsentiert am Freitag in Südafrika ihren offiziellen WM-Song mit dem schlichtdebilen Namen “WakaWaka”.

    Irgendwann ließ sich also Shakira dazu herab, das Flugzeug unserer Kicker zu besteigen und es konnte los gehen. Aber verspätet.
    Jeder kleine Stolperstein auf dem Weg zum vierten Stern auf der Brust ist zu viel! Shakira, wie gesagt: Wenn ich Jogi gewesen wäre… ich hätte Merte (Per Mertesacker) befohlen, die blonde Hüftschwingerin, die manchmal auch singt, schnurstracks abzugrätschen.

    Gut, dass Olli Kahn nicht mit an Bord war. Der hätte Shakira ohne viel Federlesen aus dem Cockpit gefaustet. Die gute Seele.

  • Jun7

    Man sollte die WM verschieben. Dringend. Nicht zeitlich, sondern örtlich. Einfach nochmal nach Deutschland oder so. Kann doch nicht normal sein, dass kurz vor der Fußball-Weltmeisterschaft, die qua Amt für jeden, der Fußballschuhe im Schrank hat, das Nonplusultra sein sollte, jeder zweite Nationalspieler plötzlich einen Bänderriss erleidet.

    Arjen Robben cansado
    Unschlüssig, ob er zur WM oder lieber mit dem Herrn links in Urlaub fahren soll: Arjen Robben.

    Creative Commons License Foto von: Slim Ficky

    Arjen Robben, Andrea Pirlo, Rio Ferdinand, Michael Essien, Didier Drogba, Obi Mikel – allesamt entweder angeschlagen, operiert, verletzt oder definitiv im Urlaub. Für die deutschen kam erschwerend das Aus von Christian Träsch und Rene Adler hinzu, die jedoch vielleicht nicht ganz in einem Atemzug mit den oben genannten Topstars aufgezählt werden sollten. Weiterlesen…

  • Jun6

    Läuft und läuft und läuft…. Wahnsinn, wie fit Mocki auf den Punkt ist. Abliefern, wenn es drauf ankommt. Hat sie früher manchmal so ihre Probleme mit gehabt – für 2010 braucht sich die deutsche Leichtathletikszene aber wohl keine Gedanken um Sabrina Mockenhaupt zu machen.

    Sabrina Mockenhaupt
    Läuft auch auf dem Weg zum Bäcker und hat dafür immer eine Startnummer paratliegen: Mocki
    Creative Commons License Foto von: Ralf Heid

    31:23,86 Minuten über 10.000 Meter beim Europacup in Marseille – alle Hüte ab. Knapp sieben Wochen noch bis zur EM, das drahtige Siegerländer Laufwunder ist top in Form. Anders übrigens als die alternde Irina Mikitenko – sie hat die Norm in Marseille verpasst. Mocki wurde Zweite hinter einer Portugiesin – aber die packt sie bei der EM in Barcelona Ende Juli wohl auch noch.

    Da fällt es übrigens auf, dass die Siegerländer Laufelite sich mittlerweile in Obersdorf versammelt… Mocki ist hier hingezogen. Sven Daub, jahrelang Dominator der heimischen Läufe, wohnt jetzt auch hier. Und auch Nachwuchs-Hoffnung Tim-Arne Siedenstein, der für die SG Wenden die Hufe schwingt, kommt aus Obersdorf. Woran liegt’s? Die Luft? Der Wald? Das Wasser?

  • Jun6

    Ich glaub‘, es geht schon wieder los… Man dürfte sich nicht wundern, wenn dieser alte Schlüpferstürmer von Roland Kaiser dem einen oder anderen Fan der Sportfreunde Siegen dieser Tage durch den Kopf geht. Marius Jung – tschüss nach Kaan-Marienborn. Timo Dreisbach – der TuS Erndtebrück freut sich. Twittert die Siegener Zeitung.

    Marius Jung (Sportfreunde Siegen)

    Zieht sich in der kommenden Saison blaue Stutzen hoch: Marius Jung (hier noch mit den roten Socken der Sportfreunde)

    Die Liste der jungen Spieler, die der NRW-Ligist in den letzten Jahren aus dem Perspektivkader der Ersten oder dem Kader der zweiten Mannschaft an die Konkurrenz-Vereine in der direkten Umgebung verloren hat, ist lang. Weiterlesen…

  • Jun6

    Weißtal tat zu wenig, Erndtebrück hat noch Hoffnung. Liebe Spielerfrauen, bitte nicht entnervt an die Decke gucken und was von „Ich dachte, es wär Sommerpause“ faseln… Ja, liebe Blondierte, die reguläre Saison im Fußball ist seit knapp einer Woche vorbei. Trotzdem gibt es noch Entscheidungen und eine bittere ist für den TSV Weißtal gefallen.

    Cover Shot
    Ein Prototyp von Spielerfrau!
    Creative Commons License Foto von: Auzigog

    Keine Westfalenliga, keine Aufstiegshoffnung mehr für die Jungs von Florian Schnorrenberg und Volker Oehm. 0:1 in Menden gegen Gievenbeck verloren und scheinbar müssen sich die TSV-Kicker die Frage gefallen lassen: Hat man wirklich alles für die Chance getan?
    Expressi.de scheint da – übrigens auch im Liveticker – zur Antwort zu kommen, dass es doch bitteschön ein bißchen mehr Einsatz hätte sein können, den die Grün-Weißen gegen Gievenbeck hätten zeigen müssen.

    Konjunktive noch und nöcher zeigen uns – es war nicht so. Gewohnt griffig zusammengefasst im Kommentar des sportlichen Beraters (großartige Gattung, übrigens) Volker Oehm:

    „Wenn Du kein Tor machst, kannst Du nicht gewinnen.“

    An diese Fußballweisheit, die sogar ARD-Chefquasseler und Phrasendrescher Steffen Simon mit feuchten Augen zurückließe, hängen wir gleich noch eine ran:
 Abgerechnet wird am Schluss.

    Gilt mehr als je zuvor für den TuS Erndtebrück. Die haben ja gerade mit Timo Dreisbach von den Sportfreunden Siegen den ersten Neuzugang für die kommende Saison verpflichtet. Gleichzeitig hoffen die Jungs vom Pulverwald auf Glück am grünen Tisch und damit ist nicht ein Ausflug in undurchsichtige Pokerhöllen gemeint. Erkenschwick, nomineller Aufsteiger in die NRW-Liga, hat nun bereits schon zum zweiten Mal von FLVW keine Lizenz bekommen, muss nachbessern. Sollten die Schwicker das nicht können – ZACK, wäre auf einmal halb Wittgenstein auf den Beinen, um den TuS vielleicht doch noch in die NRW-Liga zu hieven.