Siegerland-Sport
  • Dez20

    Didi Schacht kann zufrieden mit den personellen Abschlüssen vor Weihnachten sein.

    Die Spielausfälle und das Problem Training nerven zwar bei den momentanen Wetterverhältnissen jeden Fußballer, aber zumindest beim 1.FC Kaan-Marienborn hat man die Zeit für andere Aufgaben genutzt. Didi Schacht, seines Zeichens Trainer und Manager in Personalunion, hat Wort gehalten und noch vor Weihnachten wichtige Personalien beim ambitionierten Westfalenligist unter Dach und Fach gebracht.

    Nach dem schon vor einigen Tagen vermeldeten Verbleib von Kapitän und Abwehrchef Sascha Bäcker hat es nun Vertragsverlängerungen von drei weiteren wichtigen Spielern gegeben. Weiterlesen…

  • Dez20

    Das Weihnachtsfest für die Handballer des RSV Eiserfeld kann kommen. Mit einem 24:23-Sieg gewannen die Jungs von Trainer Joachim “Jo” Braun am vierten Adventswochenende gegen den TuS Volmetal und retten sich damit in die – wahrscheinlich dennoch zu kurze – Weihnachtspause. Zu kurz, weil die Eiserfelder personell quasi in der gesamten Saison auf dem Zahnfleisch gehen. Auch gegen Volmetal musste Braun umstellen, experimentieren, ersetzen. Christian Schneider fiel nach einer guten Viertelstunde aus, die gesamte linke Rückraumseite ist derzeit beim RSV eine einzige Baustelle.

    Auszeit beim RSV - hier im Spiel, die Auszeit über Weihnachten tut ihnen auch gut.

    Thomas Kersebaum fiel ab Anfang zweite Halbzeit aus - quasi Linkshänder mit dickem linken Fuß

    Da musste im letzten Heimspiel 2010 schon ein guter Torwart Hilmar Gudmundsson, eine Steigerung in der Abwehr nach der Pause, die Verletzung von Volmetals starkem Linkshänder Thomas Kersebaum und eine beachtliche kämpferische Leistung der Gelben zusammenkommen, um den knappen Sieg einzufahren. Besagter Kersebaum knickte Anfang der zweiten Hälfte unglücklich um und schied aus – er hätte wohl die Partie entscheidend beeinflussen können. Stark seine Anspiele, Spielzüge und Würfe. Aber – so formulierte es auch Jo Braun – Glück muss man eben auch mal haben. Noch zehn Minuten vor dem Ende lag sein Team mit drei Toren zurück, kämpfte sich aber dann Tor um Tor, Abwehraktion um Abwehraktion wieder heran und gewann am Ende nicht unverdient.

    Dabei übrigens ein hoffnungsfrohes Comeback von Linkshänder Mats Ole Masuhr, der zwei wichtige Tore von Rechtsaußen in der Schlussphase erzielte. Auch auf Daniel Friesenhagen hoffen die Eiserfelder im neuen Jahr, Johannes Krause wird sich wohl von seiner Leistenzerrung erholt haben und auch Christian Schneider kann dann in 2011 hoffentlich wieder spielen. Für den Verbleib in der Verbandsliga können die Eiserfelder jeden Mann brauchen.

    Tor von Steffen Hauschild. Die einzige Gefahr aus dem Rückraum kam beim RSV über seine Seite.

  • Dez15

    Calibishie

    Brasilien, Küste. Hinten rechts das Häuschen, in dem Ailton gerade wieder zwanghaft seinen Sonderurlaub verlängert. Foto von: Jean & Nathalie

    Ja, ist denn das die Possibilitie? Oder die Möglichkeit? Gibt’s denn sowas auch? Ein extravaganter Brasilianer, der eigenmächtig seinen Urlaub in der Heimat verlängert! Sowas hat die Fußballwelt noch nicht gesehen. Zumindest ist man beim FC Oberneuland entsetzlich überrascht über den Stunt, den der Star des Regionalligisten aus dem Bremer Umland gerade abzieht. Kleines, dickes Ailton fliegt nach Hause und bleibt da auch. Natürlich über den gemeinsam anvisierten und vom Verein gewünschten Rückflugtermin. Wer in den letzten 15 Jahren mal irgendwann einen Blick in die Bundesligaseiten einer Tageszeitung geworfen hat, wird davon kaum überrascht sein. Frau Karen Micheli, ihres Zeichens Geschäftsführerin beim FC Oberneuland, aber nicht.

    “Das wäre ein Ding der Unmöglichkeit. Sollte er sich nicht melden, wird es entsprechende Konsequenzen geben”,

    kündigt sie im Gespräch mit reviersport.de an. Potztausend. Im gleichen Artikel wird übrigens verkündet, dass die RTL-Produktionsfirma, die “Raus aus den Schulden” fabriziert, den kugeligen Brasilianer als Opfer… nee, Kunden oder Klient, für ihre Peter Zwegat-Show haben möchte. Weil Ailton doch “mehrere hunderttausend Euro Schulden” haben soll.

    Also, mal Klartext, liebe RTL-Fatzken. Sollte Herr Ailton von seinen in den Jahren verdienten Millionen (Bremen, Schalke, etc.) diese paarhunderttausend Euro nicht zahlen können, hilft ihm auch kein Peter Zwegat mehr. Dann hat Ailton nämlich finanziell derart die Sau rausgelassen, dass mit Besserung nicht zu rechnen ist. Und sollte man beim FC Oberneuland noch immer daran glauben, dass der Ex-Bundesligatorschützenkönig die Bemühungen des Clubs in der Regionalliga noch tatsächlich auch nur um ein Jota vorantreiben könne – dann hilft niemand mehr. Kein Peter Zwegat, kein Richter Hold und auch Vera nicht.

  • Dez15

    Muss denn sowas sein? Liebe Spiegel-Online-Redakteure, wir wissen es. Wir wissen es, dass Ihr unheimlich kreativ und lakonisch und toll seid. So gut mancher Artikel bei “SPON” auch ist, so furchtbar ist manche Überschrift. Einfach mal ‘ne Alliteration liegen lassen, einfach mal ein dümmliches Wortspiel im Schrank behalten. Auch hier, bei diesem Zustandsbericht über den – zugegebenermaßen – extrem angeschlagenen Hamburger SV.

    Wer den Artikel dennoch lesen möchte… bitte hier.

  • Dez12

    Zwei Tore waren es am Ende nach einem spannenden, interessanten Handballabend. Zwei grundunterschiedliche Spielsysteme trafen beim Spiel des TuS Ferndorf gegen den Leichlinger TV aufeinander. Auf der einen Seite eine stabile, kompakte, enge, körperlich unheimlich robuste 6-0-Deckung, die kaum Lücken auftat und keinen Schritt rausrückte – auf der anderen Seite die beweglichen, offensiven, kleineren Spieler des TuS. Auf der einen Seite ein starker Rückraum um die zwei Haupttorschützen Kiki Born (überragend) und Matthias Aschenbroich (beide sieben Tore) – auf der anderen Seite die Ferndorfer, die mit Tempo über schnelle Gegenstöße zu leichten Toren kommen wollten. Wollten. Denn vor allem in der ersten Halbzeit gelang das zu selten.

    Peter gegen die Mauer. Linkshänder Dettling rennt sich hier in der Leichlinger 6-0 fest.

    Mit fünf Toren Rückstand in die Kabine – eine Hypothek, die gegen die Zweitligaerfahrung der Piraten aus Leichlingen zu groß war. Zu spät klappten die Balleroberungen in der Abwehr, zu oft hatte sich der TuS in lange Positionsangriffe gegen die Mauer aus “Rückraummaschinen” in schwarzen Trikots zwingen lassen. Und da war dann kein Durchkommen. Fazit Caslav Dincic:

    “Die bessere Mannschaft, der stärkere Kader hat heute gewonnen. Der Sieg ist verdient. Wir haben zu zögerlich und gehemmt in der Anfangsphase gespielt. Unser Rückraum hat nicht das gespielt, was wir uns vorgenommen haben. Von den einfachen, billigen Toren waren heute zu wenig da. Zehn Minuten vor Schluss lagen wir mit fünf, sechs Toren zurück, das hätten wir vielleicht sogar noch höher verlieren können – daher bin ich nicht enttäuscht.”

    Interviews nach dem Spiel:
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  • Dez8

    Sampras up close

    Altmeister ohne Pokale. Foto von: amin mokhtar

    “Was ist er gerannt, was hat er geschwitzt – und nun scheint alles für die Katz gewesen zu sein”

    Wir wollen diesen Unsinns-Satz des Spiegel-Redakteurs mal der Effekt- oder Aufmerksamkeitshascherei in seinem Artikel zuschreiben. Sicher, es ist ein ziemlicher Frevel, dem einstigen weltbesten Tennisspieler der Welt, Pete Sampras, so gut wie sämtliche Pokale und Trophäen zu stehen. Genau das ist im November während des Umzugs von “Pistole-Pete” passiert. Der stille Lockenkopf hat auch andere Andenken an seine erfolgreiche Zeit als Nummer eins der ATP-Weltrangliste verloren: Zeitungsartikel, Magazine mit Sampras auf dem Titel sowie Tickets, Programmhefte von den großen Turnieren und eine von Carlos Santana handsignierte Gitarre – alles weg. Aus Umzugskisten geklaut.

    Aber “für die Katz” ist natürlich keiner der 762 Siege gewesen, die der jetzt fast 40jährige in seiner Karriere geholt hat. 286 Wochen als Nummer eins, satte 43 Millionen Dollar Preisgeld und 64 Turniersiege… “für die Katz” klingt anders. Pete wird darüber hinwegkommen, dass die Pokale und Trophäen weg sind. Auch, wenn er sagt:

    “Es ist, als habe sich plötzlich mein ganzes Leben als Tennisspieler in Luft aufgelöst”.

    Übrigens – interessant und bemerkenswert ist der vorletzte Satz im Spiegel-Artikel:

    “Nur 13 Grand-Slam-Pokale seien noch da.”

    Hier hat der Spiegel entweder schlampig recherchiert oder kennt sich nur ungenügend aus. Pete Sampras hat in seiner beeindruckenden Karriere insgesamt “nur” 14 Grand-Slam-Turniertitel gewonnen (zwei Mal Australian Open, sieben Mal Wimbledon, fünf Mal US-Open). Wenn er also tatsächlich noch 13 Grand-Slam-Pokale zuhause rumstehen hat, ist das eine gute Bilanz. Den tatsächlichen “Grand Slam” hat Sampras übrigens nie geholt. Der bezeichnet nämlich den Gewinn der vier großen Turniere (Australian Open, French Open, US-Open und Wimbledon) innerhalb eines einzigen Kalenderjahres. Das hat auch Roger Federer noch nicht geschafft. Das letzte Mal wurde das von Steffi Graf im Jahr 1988 geschafft.

  • Dez8

    Wie erwartet fällt natürlich auch das Spiel der Sportfreunde Siegen beim SV Bergisch Gladbach aus. Das haben die Siegener NRW-Ligisten heute nachmittag per Pressemitteilung bekannt gegeben.

    “Die Spiele der beiden Herrenmannschaften am kommenden Wochenende fallen den schlechten Witterungsbedingungen zum Opfer. Der Staffelleiter der Landesliga, Ernst Moos, hat das Spiel der U23 bei der SG Hemer bereits heute Vormittag abgesetzt. Das Spiel der 1. Mannschaft in Bergisch Gladbach wurde ebenfalls abgesagt, da die Stadt das Stadion gesperrt hat. Nachholtermine stehen für beide Partien noch nicht fest, sie werden aber auf jeden Fall erst im neuen Jahr nachgeholt.”

    Es würde auch sehr stark wundern, wenn in genau einer Woche im Leimbachstadion das Spiel gegen den VfB Homberg über die Bühne, respektive über die Eisfläche gehen könnte. Ich richte mich auf ein fußballfreies Restjahr 2010 ein. Zumindest im Amateurbereich.

  • Dez7

    Schöne Nikolausmeldung aus der Türkei: Der ehemalige Star von Real Madrid, der Spanier Guti (34), hat einen kleinen Unfall fabriziert. Guti, jetzt in Diensten von Besiktas Istanbul, hat rabenvoll mit seinem Range Rover einen Bus gerammt. Und wenn ich hier andeute, dass der Mann rabenvoll, hackeduhn, stramm bis Unterkante Oberlippe war – dann meine ich das auch so. 2,71 Promille hat die türkische Polizei nach übereinstimmenden Medienberichten gemessen. Ein stolzes Ergebnis für den stolzen Spanier. Der Kollege sah für mich immer aus wie 19, scheint aber am Glas ein ganz alter Hase gewesen zu sein. Wäre interessant zu wissen, wie der blonde Engel darauf reagiert hat. Besiktas und damit auch Guti wird von Bernd Schuster trainiert. 2,71 Promille… das ist höher als die Torquote der meisten Stürmer. Reschpekt!