Siegerland-Sport

Mrz15

Warum Torhüter in der Fußball-Bundesliga nur immer über Eier sprechen müssen…. Aber naja. Immerhin hat dieser Mann welche. Frank Rost, Torhüter des Hamburger SVs, am Samstag leidgeprüfter Mittäter beim lustigen Scheibenschießen auf sein Gehäuse in München. Er spricht von “enteierten Menschen”. Der HSV zerfiel in München beim 0:6 so deutlich, da waren noch nicht mal mehr Einzelteile zu sehen. Die Clubführung: Ein Haufen Ahnungsloser, Besserwisser und Möchtegerne, der Trainer entlassen, der neue Sportchef noch nicht da, der alte Sportchef ohne Macht, der Vorstandsvorsitzende zum Saisonende gekündigt, die Mitglieder in Aufruhr, der Aufsichtsrat gegen alle.

Wohin geht die Reise der Hansestadt-Kicker im Jahr 2011? Fakt ist, es gibt kaum einen Verein, bei dem so viel in Trümmern liegt wie beim HSV. Selbst die angeblich diktatorischen Verhältnisse im Blau-Weißen Sumpf auf Schalke sind verglichen mit dem Schlachtfeld im Norden noch paradiesische Zustände. Schön, dass jetzt Torwart Frank Rost, ohnehin ein Mann der klaren Worte, mal Tacheles redet. Ein bemerkenswertes Interview bei LigaTotal, hier abgefilmt vom TV bei youtube zu sehen. Der Mann hat Eier.

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In einem Interview oder einer Stellungnahme meinte übrigens Bastian Reinhardt (seines Zeichens noch in Amt und – naja – Würden als Sportchef):

“Es kann nicht sein, dass er (Rost, Anm.) immer wieder dazu beiträgt, den Verein zu beschädigen”.

Er. Rost. Beschädigt den Verein. Diesen Verein. Ahja. Da muss man dann auch nichts mehr zu sagen.




2 Kommentare

  • Kommentar by Fanta — 16. März 2011 @ 09:31

    “ob se mich wegfackeln oder nicht, ist doch wurscht. scheissegal. dann sollnse mich wegfackeln.” frank rost, 18 jahre bundesliga, 418 spiele, 1 tor und einer der letzten spieler der liga mit eiern.. :)

  • Kommentar by Käner — 16. März 2011 @ 13:26

    dem sollte man ein denkmal bauen!

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