Siegerland-Sport
  • TuS Ferndorf
  • Jan24

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    Und damit geht beim TuS Ferndorf eine kleine Ära zuende. 13 Jahre lang leitete Harald Münker, vielen bekannt als HaMü, beim TuS die Geschicke der Handballabteilung und speziell die der ersten Mannschaft. Zum Saisonende 2011/2012 wird er das zum letzten Mal tun, Münker tritt im Mai zurück. “Das hat verschiedene Gründe, aber 13 Jahre sind auch genug”, so Münker dazu. Am gestrigen Montag teilte er seinen Entschluss der Mannschaft mit, der Verein weiß darüber in gewisser Weise schon länger Bescheid und ist bereits in den Planungen für die Nachfolge und ein Konzept der Nach-Münker-Zeit.

    Mit dieser Personalie ist die Umstrukturierung des Drittliga-Handballs und auch des Handball-Konzepts generell im Verein TuS Ferndorf weiter voll im Gange. Mit der Ausgliederung der ersten Mannschaft in die Spielbetriebs-GmbH wurde im vergangenen Jahr ein wichtiger Schritt gemacht. Die Last soll auf viele Schultern verteilt werden. Dirk Stenger ist wohl die neue Schulter im Bereich Abteilungsleitung. Der langjährige TuS-Spieler und aktuelle Trainer der ersten Ferndorfer Frauenmannschaft soll Nachfolger Münkers als Abteilungsleiter werden. Ende Januar finden dazu die Wahlen in der Abteilung statt. Wer den Part des sportlichen Leiters der ersten Herrenmannschaft übernimmt, ist noch nicht bekannt, der TuS dürfte aber dafür bereits Pläne in der Schublade liegen haben.

    Harald Münker wird dem Verein auch weiterhin beratend zur Seite stehen, so erfährt man. Das ist für die Übergangszeit auch dringend notwendig, auf seine Erfahrung in den unzähligen Details der Arbeit zu verzichten wird schwer genug. Und bis Saisonende 2011/2012, also bis Mai, wird ohnehin alles weiter seinen gewohnten Gang gehen. Darunter fallen dann auch die Gespräche mit den aktuellen Spielern und potentiellen Neuzugängen – Personalien, die im Handball in der Regel bis März durch sind.

    Roger Becker, Pressesprecher des TuS Ferndorf, darf zu der Entscheidung Münkers so zitiert werden: “Wir danken Harald Münker für seine Arbeit, das würdigen wir sehr, was er hier geleistet hat. Die Erfolge der letzten Jahre sind ganz eng mit dem Namen Münker verbunden. Wir freuen uns, dass er weiterhin beratend für uns da ist, wir können da in der Anfangszeit nicht auf seine Hilfe verzichten. Aber die Zeit für die Einarbeitung eines Nachfolgers ist ja da, bis Saisonende geht ohnehin alles ganz normal weiter. Wir wollen das Amt des Abteilungsleiters in die Hände von Dirk Stenger geben und sind uns sicher, dass das eine sehr gute Wahl ist.”

  • Okt30

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    Volle Manpower in der Abwehr gegen Wermelskirchen.

    War der Sieg in Rheinhausen vor einer Woche der Turn-Around? Im Auf und Ab der letzten Wochen scheint der TuS Ferndorf in der Dritten Handball-Liga zumindest ein wenig an Konstanz gewonnen zu haben. Auch das Heimspiel gegen den TuS Wermelskirchen wurde gewonnen. Gegen den Tabellenführer gab es einen verdienten 30:24 (14:13)-Erfolg vor heimischem Publikum. In der Stählerwiese entwickelte sich in der ersten Hälfte ein enges Spiel auf Augenhöhe, bei dem beide Seiten zwar aggressiv und intensiv zu Werke gingen, aber sich gegenseitig mit kleinen Fehlern im Spiel hielten. Weiterlesen

  • Okt18

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    Eher griechisch-römisch mutete der Zweikampf von Max Hamers und OHV-Kreisläufer Sven Seidler an.

    So komisch der Titel klingt, so sehr passt er leider für das Auswärtsspiel des TuS Ferndorf beim OHV Aurich. Am Ende mussten sich die Ferndorfer in der 3. Handball-Liga mit 26:31 (12:16) geschlagen geben und verloren völlig verdient die Punkte an der Waterkant. Kein Einsatz, keine Leidenschaft, kein Wille – so Trainer Caslav Dincic und Manager Harald Münker in der Spielnachbetrachtung unisono. “Und das reicht dann eben nicht, auch nicht gegen die sicher nicht spielerisch überragenden Auricher”, setzte Dincic nach.

    Der Trainer war enttäuscht nach der Vorstellung seiner Mannschaft. Von Beginn an hatte es die Ferndorfer Truppe in der wunderschönen Sparkassen-Arena an den “soft-skills” im Handball vermissen lassen – also alles abseits von Technik und Spielkönnen. Oder wie Peter Dettling es im Interview ausdrückte: “Die Auricher haben sich bei uns in der Abwehr gar nicht weh getan. Man muss nicht unfair spielen, aber mal dagegenhalten, mal dazwischenhauen.” Das passierte nicht, schon zur Pause (12:16) bahnte sich aus TuS-Sicht die Niederlage an. Zu langsam im Angriff, zu ideenlos in den Konzeptionen, zu wenig gekreuzt, die Lücken in der kompakten OHV-Deckung nicht gesehen oder wenn gesehen zu spät genutzt.

    "Im freien Fall" befindet sich der TuS zwar nicht, aber eine kleine Bauchlandung war das Spiel in Aurich schon.

    Symptomatisch für den Tag war wohl die dreifach vergebene Chance in Hälfte zwei, als zunächst Carsten Lange einen glockenfreien Tempogegenstoß am Keeper vergab, Dennis Aust den Abpraller mich Wucht an den Pfosten semmelte und der Rechtsaußen den aus der nachfolgenden Aktion resultierenden Siebenmeter ebenfalls noch danebenschoss. Auf ein im Abschluss teilweise erschreckend schwaches Ferndorfer Team traf dann übrigens mit Patrick Anders bei den Aurichern auch noch ein Sahnetag-Torwart. Im Interview nach der Partie zeigte sich Kapitän Michael Feldmann dementsprechend bedient:

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  • Sep23

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    Rechtsaußen Dennis Aust ist noch nicht in Bestform, will aber gegen den WHV Gas geben.

    Gang rausnehmen, rollen lassen. Zumindest ein wenig hatte man unter der Woche beim Zweitrundenspiel des DHB-Pokals dieses Gefühl. Nach Zehn-Tore-Vorsprung nach der Pause (20:10) gegen den VTV Mundenheim musste der TuS Ferndorf nach dem Seitenwechsel nicht mehr allzu viel tun. Eine ordentliche Leistung ohne Glanzpunkte reichte für den nie gefährdeten 38:27-Erfolg gegen den Oberligisten und damit den erstmaligen Einzug in die dritte Hauptrunde des Pokals. Dort warten nun 13 Bundesligisten im Lostopf, von denen der TuS hoffentlich einen verpasst bekommt – für die Zuschauer in der Kreuztaler Stählerwiese wäre das ein echter Leckerbissen, dem Verein kommen die Euros aus dieser Partie sicher ebenfalls recht.

    Im Hinblick auf die nächste Aufgabe in der Liga war dieses (wenn auch vielleicht unterbewusste) “Gang rausnehmen, rollen lassen” wohl genau richtig. Denn mit dem Wilhelmshavener HV wartet am kommenden Sonntag ein Kracher auf die Siegerländer. Abgestiegen aus der zweiten Liga, mit fast dem gleichen Etat und fast dem gleichen Kader, sind die WHVer ein echter Brocken dieser dritten Liga. Fast schon erwartungsgemäß hat der Club aus dem Norden alle drei bisherigen Saisonspiele gewonnen und wartet mit blütenreiner Weste auf die Ferndorfer.

    Und auch etwaige Unruhen, die in Wilhelmshaven nach dem Rücktritt von Trainer Andrzej Staszewski vielleicht aufgekommen sein mögen, werden dieser Mannschaft nicht die Klasse nehmen, die sie aufgrund ihrer personellen Besetzung ohne Frage haben. Wer beim WHV am Sonntag gegen Ferndorf auf der Bank sitzen wird, ist indes auch unerheblich. “Wir bereiten uns auf die Mannschaft vor, nicht auf den Trainer. Wir wissen, wie stark Wilhelmshaven ist”, so Ferndorfs Coach Caslav Dincic gewohnt trocken. Er hatte bereits vor der Saison auf die Stärke dieses Clubs hingewiesen und den WHV zu den Favoriten der Spielzeit gezählt.

    Positiv dürfte beim TuS Ferndorf sein, dass Max Hamers im Tor endlich mal wieder eine Trainingswoche fast komplett und ohne Probleme absolviert hat. Peter Dettling fällt weiter mit Patellasehnenanriss aus. Auch Mirza und Alen Sijaric haben unter der Woche einen Tag ausgesetzt, sind aber fit. Nichtsdestotrotz: Beim Abschlusstraining am Donnerstag fehlten insgesamt vier Spieler… “Dann ist es schwer, mal vernünftig Abwehr zu trainieren. Ich hätte es lieber, wenn wir mit einer Hälfte des Kaders Wilhelmshavener Angriff simulieren könnten, die andere Hälfte verteidigt. Aber das geht im Moment nicht, so trainieren wir schon seit Wochen. Trotzdem: Wir wollen beim WHV alles geben und wir wollen auch zwei Punkte holen”, erklärt Caslav Dincic.

  • Sep15

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    Soll gegen Gummersbach wieder mehr "krachen": Jonas Faulenbach

    “Sechs Punkte aus den ersten vier Spielen” – das war die Wunschvorstellung von Caslav Dincic, Trainer des TuS Ferndorf. Dies ist – da brauchen wir keinen Adam Riesen für – schon nicht mehr im Bereich des Möglichen. Nach dem Unentschieden gegen GWD Minden II (26:26) und der Niederlage bei der HSG Lemgo II (34:39) steht auf dem Drittligakonto der Ferndorfer Handballer ein Punkt, vier sind aus den beiden kommenden Spielen noch zu holen. Davon werden aber zumindest die beiden Zähler in Wilhelmshaven (25. September) unheimlich schwer zu erkämpfen sein. Doch das ist erst das nächste Auswärtsspiel, das nächste Heimspiel bringt den Siegerländern erst einmal eine weitere Zweitvertretung: Den VfL Gummersbach II.

    Dass diese Dritte Liga schwer wird, wusste man beim TuS Ferndorf vorher. Denn auch Coach Dincic hat im Sommerinterview gewarnt: Ein “guter Start” seien sechs Punkte aus vier Spielen, aber man wisse nicht wirklich, wie stark die aus der zweiten Bundesliga abgestiegenen Teams seien. Als Beispiel nannte der Serbe die Mannschaft aus Edewecht. Dincic weiß also, wovon er spricht, wenn er warnt. Die ersten beiden Partien haben gezeigt, dass in diesem Jahr noch viel weniger als im letzten Jahr eine Leistung unter 100% reichen wird. Das gilt auch für die junge Truppe der Gummersbacher, die sich am Samstagabend in Kreuztal vorstellt.

    Linkshänder Peter Dettling fällt mit Patellasehnenanriss aus.

    Wen der VfL schlussendlich von seiner Erstligamannschaft im Kader haben wird – nun, das bleibt der Blick in die Wundertüte “Zweite Mannschaften”. Man weiß es nicht. Die Ferndorfer täten jedoch gut daran, und so wird Dincic seine Mannschaft auch einstellen, zunächst auf sich selbst zu schauen. Die Abwehr war der entscheidende Schlüssel in Lemgo: Die funktionierte nicht. Ob wie in der ersten Halbzeit mit dem beliebten 3-2-1-System oder nach der Pause im kompakten 6-0-Verbund oder der 5-1-Deckung gegen Lemgos Halblinken Rückraumspieler – das Zupacken, das Dazwischengehen, das Nah-am-Mann-sein war an diesem Tag nicht gegeben und muss gegen Gummersbach besser klappen. Denn auch die junge VfL-Truppe wird solche Räume nutzen, hat z.B. in Robin Teppich (der wohl mit von der Partie sein wird) einen Außen, der sowohl aus dem Positionsspiel heraus als auch als Läufer von Tempogegenstößen glänzen kann.

    Personell hoffen die TuS-Verantwortlichen auf die Rückkehr von Torwart Max Hamers, der in Lemgo mit Rückenproblemen ausfiel, sich aber bereits wieder im Lauftraining befindet. Pausieren muss dagegen weiterhin Linkshänder Peter Dettling.

    Radio Siegen wird das Spiel wie immer live übertragen (Webplayer hier), außerdem gibt es wie gewohnt den Liveticker der Siegener Zeitung.

  • Sep9

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    Die Saison hat begonnen, aber erst ein Spiel ist vorbei, erst ein Punkt ist vergeben: Die Drittliga-Handballer des TuS Ferndorf gehen als Meister in die neue Spielzeit. Im Sommerinterview mit Trainer Caslav Dincic geht es unter anderem noch einmal kurz um einen Rückblick, um die Vorbereitung, um die Neuen und um das, worüber Caslav privat Lachen kann. Das Interview haben wir bei Sascha’s am Hasengarten in Siegen geführt.

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  • Aug30

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    Heute abend sollten Ferndorfer Handball-Fans bitte gut hingucken. Zum ersten Mal wird die zweite DHB-Pokalrunde mit Beteiligung des TuS Ferndorf im Deutschen Fernsehen ausgelost. Die Runde, in die sich der TuS durch ein 33:29 im Pokal in Bad Blankenburg erst am Wochenende hineingespielt hatte. Nun wartet vielleicht ein großes Los auf den TuS – man wird es heute ab 19.10 Uhr auf SPORT1 erfahren, wenn Amelie Kober (Snowboarderin) die Spielpaarungen zieht. Das Ganze geschieht im Rahmen des Super-Cups zwischen THW Kiel und dem Hamburger SV.

    Hoffentlich ist den Ferndorfern auch nach der zweiten DHB-Pokalrunde noch nach Feiern zumute.

    “Am liebsten ein Heimspiel”, ist die Devise der Ferndorfer, so hat es Manager Harald Münker ausgegeben. Gegen wen, dürfte dann relative egal sein, schwer wird es in der zweiten Runde allemal.

  • Aug18

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    Drei Testspiele, drei ergiebige Ergebnisse für den TuS Ferndorf. Und bei den Auswertungen des Spiels gegen Schalksmühle, gegen Soest und gegen den Bundesligisten HSG Wetzlar stehen noch nicht mal die reinen Spielergebnisse im Vordergrund. Vielmehr sind es die Dinge, die Trainer Caslav Dincic auf spieltaktischer Ebene und bei den Einzelleistungen aus diesen Partien ziehen kann. Da ist zum Beispiel die Tatsache, dass man mit David Wellen einen hervorragenden Ersatz für den noch bis Oktober verhinderten Kai Rottschäfer hat. Wellen hatte pro Einsatz 4-5 richtig gute Paraden und dürfte Dincic insofern beruhigen, dass mit ihm hinter Max Hamers ebenfalls Sicherheit auf der Bank sitzt. Und auch Jan-Niklas Broszinski hatte seine Einsätze, durfte in den letzten Minuten gegen die Bundesligastars der Wetzlarer ran und entschärfte spektakulär und unter dem Jubel der knapp 700 Zuschauern einen Gegenstoß.

    Hier gegen die SGSH: Jonas Faulenbach setzt sich durch.

    Die beiden Siege gegen Schalksmühle (32:25) und den Soester TV (34:30) waren nicht überraschend, obwohl man in beiden Spielen sehen konnte, dass die Mannschaft noch ein Stück Arbeit vor sich hat. Weiterlesen