Siegerland-Sport
  • Sportfreunde Siegen
  • Nov5

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    Fabrizio Iaia - ein fast schon tragischer Fall. Sechs Minuten Einsatzzeit nach monatelanger Sperre. Jetzt: Rauswurf.

    Der Herbst kehrt mit eisigem Wind… anscheinend auch durch den Kader der Sportfreunde Siegen. Der NRW-Ligist hat am Mittag die beiden Spieler Fabrizio Iaia und Manuel Wolff aus dem Kader gestrichen. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel bei Fortuna Köln ließen Trainer Andrzej Rudy und Lutz Lindemann diese Nachricht raus. Ich war selbst bei der PK nicht anwesend, habe aber hinterher im Auftrag von Radio Siegen mit Rudy telefoniert. Die Begründung vom Trainer:

    “In der Summe war das einfach zu viel, das hat mit der Einstellung der Beiden zu tun. Ich bin verpflichtet, im besten Sinne des Vereins zu entscheiden und es ist an dieser Stelle für beide Seiten das Beste, wenn man einen Schlussstrich zieht. Für mich spielen die Beiden keine Rolle mehr, sie werden auch nicht in der zweiten Mannschaft auflaufen.”

    Man ist auch als Journalist natürlich nie nah genug am Verein, um so etwas beurteilen zu können. Aber wenn dem allem so war: Hut ab vor soviel Konsequenz. Gerade jetzt, da im Mittelfeld nach Cartus Ausfall und auch der Verletzung von Johannes Burk jeder Mann gebraucht wird, hätte Fabrizio Iaia zumindest ansatzweise mal eine Rolle spielen können. So bleibt es bei den knapp sechs Minuten, die der Italiener am Sonntag beim 3:1 gegen Kleve hatte. Fast schon tragisch… nach monatelanger Sperre.

    Manuel Wolff dagegen ist ein anderer Fall. Der Mann ist nie nach Siegen gekommen, um als Nummer zwei auf der Bank zu sitzen. Das war von Anfang an klar. Vielleicht hat ihn – wie wohl viele – die Entwicklung eines Pero Miletic überrascht. Zu seinem Nachteil. Wie die Siegener Zeitung online berichtet, sei ein Grund (vielleicht der entscheidende) für den Rauswurf die Weigerung der beiden Spieler gewesen, in der Landesligamannschaft der Sportfreunde aufzulaufen.

    Übrigens: Das Wort “Suspendierung” fiel bei Andrzej Rudy nicht. Welche (auch arbeitsrechtliche) Form diese Maßnahme also hat, wird noch zu klären sein.

  • Okt28

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    Sah seine Jungs voll auf der Höhe und torgeil im Pokal: Erndtebrücks Trainer Peter Cestonaro

    Pokalzeit in Siegen-Wittgenstein, nicht nur im DFB-Pokal wurde unter der Woche gekickt. Auch die heimischen Teams hatten ihre Aufgaben im Kreispokal zu bestehen und mussten auf Stolpersteine aus den unteren Ligen aufpassen oder durften auf Sensationen gegen höherklassige Gegner hoffen. Fassen wir’s kurz zusammen: Die Pokalüberraschung ist ausgeblieben.

    Noch am ehesten dran waren vielleicht die Jungs des FC Hilchenbach, immerhin setzte sich der Landesligist TSV Weißtal nur denkbar knapp mit 1:0 bei den Hilchenbachern durch. Florian Schulz erlöste die Toborg-Truppe vor 120 Zuschauern. Unter dem Stichwort “Revanche” darf man wohl das 2:0 des SV Netphen bei der SG Hickengrund abhaken. Noch am Wochenende hatten die Hicken gewonnen und damit wohl mit zur Entlassung von Netphens Coach Heiko Botzon beigetragen. Nun gewannen die Johannländer.

    Keine Gnade kannte der TuS Erndtebrück. Immer rein, was geht. Die Jungs von Peter Cestonaro ließen beim 8:0 beim TSV Aue-Wingeshausen nicht mal den Ehrentreffer zu, Göran Renner hielt die wenigen Chancen der Gastgeber fest. Weiterlesen

  • Okt21

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    Freunde, es ist angerichtet. Das wird ein Wochenende im Siegerländer Sport, das es zumindest im Handball und Fußball in sich hat. Wir erwarten zwei absolute Höhepunkte in der Fußball-NRW-Liga und in der Dritten Handballiga. Leckerbissen, Derbys, Zuschauermagneten.

    In Essen wird's voll werden - und hoffentlich trocken für die Sportfreunde-Fans.

    Los geht’s am Freitagabend mit dem Knaller-Auwärtsspiel der Sportfreunde Siegen. Das Team von Andrzej Rudy ist zu Gast bei Rot-Weiss Essen. Der zwangsabgestiegene Club aus dem Ruhrpott ist Tabellenführer, die Sportfreunde haben nach dem beeindruckenden 5:1 gegen Herne Oberwasser. Beide Teams haben massig Anhänger, die Essener sind der Zuschauerkrösus der NRW-Liga. Mehr Fußball geht also für die jetzigen Verhältnisse der Siegener nicht. Und deshalb fiebern die SFS-Fans auch schon seit Wochen auf dieses Spiel hin, endlich mal wieder gegen einen traditionsreichen, bekannten und zuschauerpotenten Club spielen. Und das auch noch mit einer durchaus positiven sportlichen Ausgangssituation. Das Spiel in Essen kann man live bei Radio Siegen hören oder in diversen Livetickern verfolgen (z.B. hier bei der Siegener Zeitung) oder sogar per Livestream bei Siegen-TV.com (mit Unterbrechungen) ansehen.

    Dazu gibt’s das Spitzenspiel in der dritten Handball-Liga. Der Zweite empfängt den Ersten. Und gleichzeitig ist es der Klassiker, das Südwestfalenderby. TuS Ferndorf gegen die SG Schalksmühle-Halver. Am Samstagabend ab 19.30 Uhr im Liveticker hier bei der Siegener Zeitung und ebenfalls bei Radio Siegen im Programm. Ein näherer Vorbericht dazu folgt.

    EDIT: Zur Ergänzung: Geprägt wird der Fußballspieltag natürlich auch von einige Hammerspielen wie z.B. dem Derby der zweiten Welle des VfL Klafeld Geisweid gegen den SV Setzen in der B-Kreisliga Siegerland 2 – das Spektakel steigt am Sonntag um 12.30 Uhr. Außerdem natürlich in der Landesliga das Derby zwischen Germania Salchendorf gegen den TSV Weißtal. Auch da wird es abgehen.

  • Okt19

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    Es sieht aus wie Synchron-Fußball. Mag sein, dass sich Volkan Okumak von den Sportfreunden Siegen und Samed Sazoglu von Westfalia Herne genau das gedacht haben. Das Foto habe ich beim 5:1-Schlachtfest der Sportfreunde gegen die Herner von der Pressetribüne aufgenommen. Zur perfekten Abstimmung sollte sich Herr Okumak (links) allerdings noch die Haare etwas wachsen lassen…

  • Okt17

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    Jakobs, Huke, Halimi, Abele. Alles Spieler bei den Sportfreunden Siegen, die in dieser Saison noch nicht allzu oft über 90 Minuten auf dem Platz standen. Dass die Jungs aber dennoch an guten Tagen für ein kleines Fußballfest gut sind, zeigte das 5:1 (2:0) der Siegener gegen Westfalia Herne. Zwei Tore von Valdon Halimi, dazu Treffer von Jakobs, Huke und Schors – die Sportfreunde Siegen haben zwei Tage nach dem Geburtstag ihres Trainers Andrzej Rudy (45) ein beeindruckendes Geschenkchen geschnürt und verpackt.

    Volkan Okumak wie so häufig: Technisch und läuferisch stark, der letzte Pass oder der Abschluss fehlt aber.

    Gegen den Tabellendritten stimmte über 90 Minuten schon sehr viel, vor allem das Sportfreunde-Spiel nach vorne hatte immer wieder schnelle, gute Spielzüge zu bieten. Marcel Abele machte dabei einen guten Job, überzeugte einige Male mit geschickten Pässen in die Spitze. Doppelknipser Halimi tat auch im Spiel viel und leitete unter anderem das 4:1 durch Julian Jakobs mit ein, das man getrost so hätte ausschneiden und im Lexikon neben den Begriff “Konter” kleben können. Weiterlesen

  • Okt7

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    Ob der Auftritt so in Ordnung war? Siegens Andrzej Rudy zweifelt...

    Bei den Sportfreunden Siegen dürfte sich wohl niemand ernstlich beschweren, wenn der Kreis- oder Westfalenpokal in den nächsten paar Jahren einfach mal ausfallen würde. Die Leistungen, die die Siegener in letzter Zeit in diesen Wettbewerben bringen, halten sich nämlich arg in Grenzen, das war im vergangenen Jahr gegen Kaan und Erndtebrück so und das war in diesem Jahr sogar gegen den SuS Niederschelden aus der Bezirksliga so.

    Hörte und las man die Reaktion der anwesenden Sportfreunde-Fans, kristallierte sich das Wort “Peinlich” heraus. 3:1 gewonnen, aber wie? Schwacher Auftritt, glücklicher Ausgleich, Verlängerung, zweifelhafter Elfmeter, in Überzahl gespielt, Verletzung Uzun, knapp gewonnen. Dieser verflixte Pokal tut den Sportfreunden Siegen nicht gut. Die Vereinsführung im vergangenen Jahr hat die Ernsthaftigtkeit und die Bedeutung dieser Spiele gegen lokale Nachbarn schlichtweg unterschätzt. So etwas will man der jetzigen Führungsriege gar nicht unterstellen, aber unglücklich war der Auftritt allemal. Der Pokal ist eben nicht nur eine lästige Pflichtaufgabe abseits des NRW-Liga-Alltags. Es ist – gerade für die Fans und das Ansehen bei den anderen Zuschauern und Fans hier in der Region – eine Möglichkeit, sich zu präsentieren. Es ist eine Gelegenheit, sich Selbstvertrauen zu holen.

    Und nicht zuletzt war es gegen den drei Ligen tiefer spielenden SuS Niederschelden vor allem die Möglichkeit, die arg gebeutelte Offensive der Siegener (9 Tore in 9 Spielen) mal wieder ins Rollen zu bekommen, Pöttchen zu machen und Erfolgserlebnisse zu sammeln. Vonderwegen. Weiterlesen

  • Okt5

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    Führungswechsel an der Tipp-Tabelle hier bei Siegerland-Sport. Mit einem gewaltigen 8-Punkte-Spieltag zieht “Rolf” an “Krawallbiene” vorbei und übernimmt erst mal die Tabellenspitze. Reschpekt. 8 Punkte ist ‘ne Hausnummer. Die bisherige Spitzenreiterin kommt auf 4 Tagespunkte.

    Hier hatte Sascha Bäcker, Ex-Siegener und jetzt Kapitän des 1.FC Kaan-Marienborn, den neunten Spieltag getippt und ich muss sagen: Für die Käner läuft es ja derzeit einfach! Tabellenführer der Westfalenliga und jetzt das: Sascha Bäcker kam beim Tippen auf satte 8 Punkte. Fünf (!!) Tendenzen korrekt vorhergesagt, ein Spiel komplett richtig getippt (Homberg-SW Essen 1:2). Unter den richtigen Tendenzen war übrigens auch das Spiel Speldorf gegen Siegen. Hut ab!

  • Okt4

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    „Das Bächlein schleicht hinab,von abgestorbnen Hainen
    tragt es die Blätter fort mit halbersticktem Weinen.
    Nie hört’ ich einen Quell so leise traurig klingend,
    die Weid’ am Ufer steht, die weichen Äste ringend.”

    Schade und raus: Daniel Cartus flog in Speldorf unnötig vom Platz.

    Eine Strophe aus einem Gedicht von Nikolaus Lenau (“Herbstabend”). Beschreibt wohl ganz treffend die Stimmung beim Auswärtsspiel der Sportfreunde Siegen in Mülheim. Gegen den VfB Speldorf, der sich harmlos, leidenschaftslos, glücklos und bieder präsentierte, mit 0:1 verloren. Warum verliert man gegen eine Mannschaft, die sich harmlos, leidenschaftslos, glücklos und bieder präsentiert? Eine gute Frage, die sich wohl auch die mitgereisten Fans gestellt haben.

    Fakt ist: Ohne einen Anführer, einen Spielmacher, wird das Spielmachen recht schwer. Dass sich Siegen ohne solchen zurechtfinden musste, hatten sie eben jenem zu verdanken: Daniel Cartus schlug jegliche Erfahrung seiner 32 Lenze in den Herbstwind und foulte gleich in der Anfangsphase zwei Mal, so dass er in der 20. Minute mit Gelb-Rot vom Platz durfte. Weiterlesen