Es geht. Wenn man einige Jahre die Backen dick gemacht hat (Posaune spielen), kann man aus der furchtbaren Tröttüte Vuvuzela auch was Vernünftiges rausholen. Zur Einstimmung auf die Deutschland-Gala gegen Ghana hier die Hymne:
Jun23
Jun10
Ja, gibt es denn irgendetwas, was David Beckham nicht macht? Parfum, Modelinie, Unterwäsche, Frisurentrendsetter und jetzt auch noch Comic-Vorlage. Ach ja – Fußball hat der Engländer auch noch gespielt. Wenn es sich nicht vermeiden ließ. Tatsächlich bekommt der Ehemann von Victoria sein eigenes Comicheft. Günstig ist das Heft – nur 3,99 Dollar pro Ausgabe (ca. 3,30 Euro). Billig, könnte man sagen. Aber dafür hat es wahnsinnigen Inhalt.
„Von seinen Anfangstagen auf dem Fußball-Platz, als er noch davon träumte bei Manchester United zu spielen, bis zu den Herausforderungen seiner Tage in den USA.”
Ahja. Gerade das letzte Kapitel in Beckhams Karriere, das Gastspiel in den USA, war natürlich etwas, was man dringend zu Papier bringen sollte. Seien wir doch mal ehrlich: Der Mann tritt geniale Freistöße, banant die unmöglichsten Flanken genau in den Fuß von Paul Scholes oder Ryan Giggs – aber das war’s dann auch schon, nüchtern betrachtet. David Beckham ist eine Marke, eine Stilikone für Millionen Fußballfans pubertierenden Alters. Er ist der Faktor, den sich ein Club kauft, wenn er den Fanartikelabsatz steigern möchte. Und jetzt eben ein Comicheld. Übrigens in Gesellschaft: Der Verlag Bluewater Productions hat auch schon das Leben von Lady Gaga in einen Comic gepresst.
“Fame: David Beckham”, soll der Comic heißen. Kann hier bestellt werden. Bitteschön. Ich fände sowas wie “Beckham begins” oder “Beckham und Robin” besser. Das Beckmobil. Was man da alles vermarkten könnte…
Jun7
Lichtgestalterer geht es nicht. Der Kaiser bekommt sein Abschiedsspiel. Mit einem Kick zwischen dem FC Bayern München und Real Madrid wird Franz Beckenbauer zu Cosmos New York verabschiedet. Es sei Ihnen verziehen, wenn Sie nun ein fettes „Hä?“ auf den Lippen, der Stirn oder wo auch immer stehen haben.

33 Jahre, nachdem Beckenbauer den FC Bayern verlassen hat, 27 Jahre nach seinem Karriereende, 20 Jahre nach dem WM-Erfolg als Trainer und 11 Jahre, nachdem er auf der Weihnachtsfeier des FCB eine Sekretärin… kennenlernte, bekommt der Franz nun endlich sein Abschiedsspiel. Klar, warum nicht.
Der Kaiser hat es sich verdient. Seitensprünge, uneheliche Kinder, trudelnder Designgeschmack bei Brillen, Anzügen und Frisuren – dem Franz kann in Deutschland keiner böse sein und erst recht nichts vorenthalten. Also auch nicht sein Abschiedsspiel. Weiterlesen