Siegerland-Sport
  • Siegerländer Sport Allgemein
  • Jun4

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    Das Spitzenspiel in der Tennis-Herren-Südwestfalenliga zwischen den Buschhüttener Herren und dem Ski & TC Sauerland lief wie erwartet. Nur vier sehr gute Spieler reichten den Gästen aus dem Sauerland zu einem knappen 5:4 Auswärtssieg.

    Gewann sein Match souverän ohne Spielverlust: Vit Pleskot vom TC Buschhütten. Foto: Verein

    Schon vor der Partie war klar, dass es auf den Positionen 1 – 4 sehr schwer für den TC Buschhütten werden würde, einen Einzelpunkt zu verbuchen. Die 1. Einzelrunde zwischen Ole Löcherbach und Mathias Gerke und Daniel Madzirov gegen Jan Haurand spiegelte dies wieder. Löcherbach unterlag nach keinesfalls schlechtem Spiel 2:6, 4:6. Madzirov hingegen konnte nach 0:6 im 1. Satz, den 2. Satz ausgeglichen gestalten, führte im Tiebreak 3:0, unterlag jedoch dennoch 6:7 (4:7). Dies war die erste kleine von drei Chancen, den Favoriten aus dem Sauerland ein Bein zu stellen.

    Es folgte ein Kurzeinsatz von Vit Pleskot gegen Christopher Ritter. Der für die Südwestfalenliga schwache Ritter bereitete Pleskot keine Probleme beim 6:0, 6:0. Auf dem Nebenplatz entwickelte sich ein tolles Match zwischen Guido Schneider und dem Westfalenmeister von 2008 Jörg Bornemann. Als Schneider beim Stande von 4:6, 4:5 das wichtige Break zum 5:5 gelang, hoffte man in Buschhütten auf die Sensation. Weiterlesen

  • Mai23

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    A perfunctory prescription
    Foto von: Robert S. Donovan

    Die Tennis-Saison ist eröffnet. Die Erleichterung war greifbar nach dem überraschenden 7:2-Auswärtserfolg beim TC Rot-Weiß Hagen. Die Herren des TC Buschhüttens stehen nämlich in diesem Jahr in der Südwestfalenliga vor einer extrem spannenden Saison.  Zwar ist man beim Tennis eine kurze Spielzeit mit wenigen Matches gewohnt, doch die diesjährige 5er-Gruppe macht jedes der vier Gruppenspiele zu einem Endspiel. Die beiden Erstplatzierten spielen über Kreuz mit der anderen Gruppe um den Aufstieg in die Verbandsliga, der Dritte und Vierte über Kreuz gegen den Abstieg. Der Letzte steigt direkt ab.

    Daher war die Nervosität vor dem ersten Auftritt bei Rot-Weiß Hagen groß, insbesondere weil der gesundheitlich angeschlagene Topspieler Guido Schneider auf Position 1 sein Einzel nicht spielen konnte. Weiterlesen

  • Mrz2

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    Die Ära von Joachim “Jo” Braun beim RSV Eiserfeld ist vorbei. Der Trainer des Handball-Verbandsligisten ist zurückgetreten, das hat mir am Abend der Geschäftsführer der Eiserfelder, Jürgen Greis, telefonisch bestätigt.

    Jo Braun bei einer Auszeit mit seinen Eiserfeldern - das ist Geschichte.

    Im Stillen wurde in der Siegerländer Handballszene schon länger darüber gesprochen, Braun wollte ohnehin zu Saisonende zurücktreten und sein Amt zur Verfügung stellen. Nun ist es bereits früher passiert, acht Spiele vor dem Ende der Spielzeit. Einer Spielzeit, die für die Blau-Gelben in der Verbandsliga vor allem von einem geprägt wurde: Verletzungspech. Immer wieder musste Jo Braun Spieler ersetzen, sich nach Alternativen umsehen, auf Leistungsträger verzichten und improvisieren.

    Braun hier im Gespräch mit Torwart Hilmar Gudmundsson.

    Keine Frage, so etwas zehrt an den Nerven. Ein Grund für den angekündigten Rückzug war jedoch vor allem die zeitliche Belastung durch den Beruf, Braun ist Lehrer. Noch dazu mag es sein, dass die Kombination Braun/RSV nach den langen Jahren einfach “durch” war, wie man so schön sagt. Als das Heimspiel gegen den SV Westerholt am vergangenen Wochenende dann kläglich mit 10 Toren Unterschied verloren wurde, herrschte in der Rundturnhalle noch eine halbe Stunde nach Abpfiff eine extrem angespannte Stimmung. Schon da ließ sich dieser Schritt erahnen, bis Mitte der Woche hat man sich nun wohl in Eiserfeld noch zusammengesetzt und die folgenden Dinge besprochen. Der Nachfolger steht nämlich bereits auch schon fest.

    Der neue Coach. Friesenhagen, hier noch in Aktion als Linksaußen.

    Daniel Friesenhagen wird die Mannschaft sofort übernehmen, nicht erst – wie ebenfalls schon geplant – zur neuen Saison. Der ehemalige Außen des RSV musste vor wenigen Wochen seine aktive Karriere wegen einer schweren Verletzung im Knie beenden. Er ist Inhaber der B-Lizenz und kennt den Verein und das Umfeld genau. Noch acht Spiele haben die Eiserfelder vor der Brust, der Klassenerhalt ist noch nicht sicher. Übrigens steht mit Frieder Krause bereits der erste Neuzugang für die Eiserfelder fest. Sollte der RSV die Klasse halten, wechselt der Rechtshänder zurück zu seinem alten Club. Dazu habe ich mich hier in einem eigenen Artikel beschäftigt.

  • Feb5

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    Prominenter Besuch heute beim Handball-Drittligaspiel des TuS Ferndorf gegen die Ahlen-Hamm Youngsters: Der Siegerländer Volleyballprofi Christian Dünnes war zu Besuch in der Heimat und nutzte die Gelegenheit, sich mal ein Handballspiel anzuschauen. Abgesprochen hatten den Besuch Dünnes und der Manager der Ferndorfer Harald Münker. Der 2.07m große Dünnes spielt seit seiner Jugend professionell Volleyball und gehört zu den besten Deutschen Spielern. Beim TV Dresselndorf hat er die ersten Schritte, die ersten Bagger und Pritscher gemacht, danach ging es über das Volleyball-Internat in Frankfurt zu Olympia Berlin in die erste Bundesliga. 2004 dann der Wechsel nach Düren.

    Christian Dünnes zu Gast in der Stählerwiese, hier interviewt von TuS-Pressesprecher Roger Becker.

    Von 2005 bis 2009 spielte Dünnes dann im Traumland der Volleyballer – in Italien. Mit Copra Piacenza holte er 2006 den Sieg im europäischen Top-Team-Cup und sammelte jede Menge Erfahrung. 2009 dann die Rückkehr zu evivoDüren, jetzt wechselt Dünnes innerhalb der Bundesliga zu Generali Haching in Bayern.

    Warum aber Besuch beim Handball? Ganz einfach: Dünnes hat zu seiner Jugendzeit mit Handball begonnen. Beim HV Burbach hat er bis zur C-Jugend gespielt. Sein Statement dazu:

    “Hätte der Verein sich nicht aufgelöst, würde ich vielleicht noch heute Handball statt Volleyball spielen. Ich finde den Sport nach wie vor sehr interessant und wünsche dem TuS Ferndorf heute natürlich einen Sieg.”

  • Jan15

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    Florian Fischbach im Defensiv-Tänzchen mit Troisdorfs Stefan Kaltenborn.

    Trainer Reinhard Bruch ließ nach dem Spiel lange auf sich warten. Kein Wunder, es gab mit seiner Mannschaft, dem EHC Netphen einiges zu besprechen. Nach langer Zeit war ich am Wochenende noch mal beim Eishockey, die tollen Leistungen des EHC in der Regionalliga locken dann doch, muss ich sagen. Die Jungs spielen um die Aufstiegsrunde, haben lange auf Tabellenplatz zwei gestanden und vor allem in der Hinserie starke Spiele abgeliefert. Die Partie gegen den EHC Troisdorf wird aber leider nicht als “überzeugend” geführt werden. 2:4 verloren die Netphener – und das eigentlich unnötig.

    Dass die Johannländer es drauf haben, zeigten sie im ersten Drittel. Zwei Tore durch André Bruch und Rene Sting sorgten für eine – eigentlich – beruhigende 2:0-Führung. Was die Siegerländer jedoch in den letzten zwanzig Sekunden geritten hat, daran knabberte auch Trainer Bruch nach Spielende noch. Anstatt sich clever hinten reinzustellen und bis zum Drittelende die Führung zu halten, machte Netphen auf, stürmte noch mal nach vorne und kassierte prompt quasi mit der Sirene den Anschlusstreffer. Ärgerlich. Genauso ärgerlich die Leistung im zweiten Drittel. Weiterlesen

  • Dez29

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    Und wieder der Winter. Nach zahlreichen Fußballspielen hat es nun auch den Silvesterlauf des CVJM Siegen erwischt. Erst zum zweiten Mal überhaupt in der Austragungsgeschichte kann der Lauf um die Obernautalsperre nicht stattfinden. Das gab der Veranstalter am Dienstag auf seiner Website bekannt.

    “Der Untergrund unter der nicht trittfesten 5 cm dicken Pulverschneedecke ist im gesamten Streckenverlauf vereist, so dass auf der Strecke keine Veranstaltung ausgetragen werden kann. Auch Schneewegschieben mit einem Pflug wird nichts nichts nützen, eher wird es dann noch glatter und gefährlicher. Auf Grund der aktuellen Wettervorhersagen ist auch nicht damit zu rechnen, dass aus der  Pulverschneeschicht eine feste und belaufbare Schneeunterlage hergestellt werden kann.”

    Verständlich, dass hunderte bereits angemeldete Läuferinnen und Läufer verärgert sind und dass auch der Veranstalter nicht glücklich ist. Online bei der Siegener Zeitung wird Jens Müller vom CVJM zitiert:

    “2011 werden wir definitiv noch einen Versuch starten, den Silvesterlauf an der Obernau durchzuführen.”

    Hier schwingt schon mit: Eventuell geht die lange Historie der Veranstaltung zu Ende. Es wäre in diesem Jahr die 32. Auflage gewesen. Traditionalisten werden natürlich für ein Festhalten am Silvesterlauf plädieren. Pragmatiker ziehen vielleicht einen Termin im Sommer vor, wie es ebenfalls vom Veranstalter angedacht ist. Der wäre dann natürlich schwerlich Silvesterlauf zu nennen, sondern müsste sich ein neues, eigenes Image erarbeiten. Lebt doch dieser Silvesterlauf von der Tradition des letzten Sportevents des Jahres. Dem “Noch-einmal-alle-Laufkollegen-treffen”, dem gemeinsamen Frieren, im Schnee matschen, Tee trinken, rote Nasen vergleichen und sich hinterher im Schwimmbad in Netphen aufwärmen. Zahlreiche Silvesterfeiern in Siegen-Wittgenstein haben in den letzten Jahrzehnten ihren Gesprächsstoff von den Vorkommnissen des Laufes gezogen. Und damit soll Schluss sein? Schwer vorzustellen…

  • Dez20

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    Das Weihnachtsfest für die Handballer des RSV Eiserfeld kann kommen. Mit einem 24:23-Sieg gewannen die Jungs von Trainer Joachim “Jo” Braun am vierten Adventswochenende gegen den TuS Volmetal und retten sich damit in die – wahrscheinlich dennoch zu kurze – Weihnachtspause. Zu kurz, weil die Eiserfelder personell quasi in der gesamten Saison auf dem Zahnfleisch gehen. Auch gegen Volmetal musste Braun umstellen, experimentieren, ersetzen. Christian Schneider fiel nach einer guten Viertelstunde aus, die gesamte linke Rückraumseite ist derzeit beim RSV eine einzige Baustelle.

    Auszeit beim RSV - hier im Spiel, die Auszeit über Weihnachten tut ihnen auch gut.

    Thomas Kersebaum fiel ab Anfang zweite Halbzeit aus - quasi Linkshänder mit dickem linken Fuß

    Da musste im letzten Heimspiel 2010 schon ein guter Torwart Hilmar Gudmundsson, eine Steigerung in der Abwehr nach der Pause, die Verletzung von Volmetals starkem Linkshänder Thomas Kersebaum und eine beachtliche kämpferische Leistung der Gelben zusammenkommen, um den knappen Sieg einzufahren. Besagter Kersebaum knickte Anfang der zweiten Hälfte unglücklich um und schied aus – er hätte wohl die Partie entscheidend beeinflussen können. Stark seine Anspiele, Spielzüge und Würfe. Aber – so formulierte es auch Jo Braun – Glück muss man eben auch mal haben. Noch zehn Minuten vor dem Ende lag sein Team mit drei Toren zurück, kämpfte sich aber dann Tor um Tor, Abwehraktion um Abwehraktion wieder heran und gewann am Ende nicht unverdient.

    Dabei übrigens ein hoffnungsfrohes Comeback von Linkshänder Mats Ole Masuhr, der zwei wichtige Tore von Rechtsaußen in der Schlussphase erzielte. Auch auf Daniel Friesenhagen hoffen die Eiserfelder im neuen Jahr, Johannes Krause wird sich wohl von seiner Leistenzerrung erholt haben und auch Christian Schneider kann dann in 2011 hoffentlich wieder spielen. Für den Verbleib in der Verbandsliga können die Eiserfelder jeden Mann brauchen.

    Tor von Steffen Hauschild. Die einzige Gefahr aus dem Rückraum kam beim RSV über seine Seite.

  • Dez1

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    Raus aus dem Wasser, rein in den Trainingsanzug und dann die Medaille um den Hals – für Eva Maria Pieck war diese Prozedur am Wochenende bei der 1. Deutschen Kurzbahnmeisterschaft der Masters im Schwimmen fast schon Gewohnheit. In Bremen räumte die Wilnsdorferin mal wieder ab. Medaillen, Rekorde, Titel.

    Da wundert es kaum, dass sie als langfristiges Ziel angibt, im nächsten Jahr bei den offenen deutschen Kurzbahnmeisterschaften unter die besten 10 Schwimmer Deutschlands zu kommen. Im Unibad in Bremen stand Eva Maria Pieck zwei Mal ganz oben auf dem Treppchen. Über die 100 Meter Lagen holte sie den Meistertitel und knackte gleichzeitig in 1:06,9 Minuten den Deutschen Altersklassenrekord in der AK 20 (20-24 Jahre). 16 Jahre lang hatte der Bestand – bis eben zum Wochenende.

    “Natürlich wird ein Altersklassenrekord bei den sogenannten”Masters” nicht so hoch angesehen wie ein “Deutscher Rekord” in der offenen Klasse, aber da ich fast 3 Jahre verletzungsbedingt aussetzen musste und erst letztes Jahr wieder in das Wettkampfgeschehen eingreifen konnte, muss ich momentan kleinere Brötchen backen und freue mich über jeden Erfolg, den ich vorweisen kann. Ich habe den Rekord ja immerhin um 6 Zehntel unterboten.”

    Den zweiten Rekord (28,63 Sekunden) und den zweiten Meistertitel gab es für die Schwimmerin der SG Siegen über die 50 Meter Delphin. Dazu kamen gleich vier Silbermedaillen, die den beeindruckenden Auftritt in Bremen abrundeten: 100 Meter Delphin, 50 Meter Rücken, 100 Meter Rücken und 50 Meter Freistil. Weiterlesen