Siegerland-Sport
  • Sport Allgemein
  • Aug9

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    Das ist vielleicht etwas mehr Fannähe als man möchte… Über die Bezeichnung „Fans“ sollte man bei diesen Gesellen ohnehin nachdenken. In Griechenland haben Anhänger von AEK Athen den eigenen Trainer verkloppt. Beim Stand von 1:2 in einem bedeutungslosen Vorbereitungsspiel gegen den Weltclub Kallithea gab es für Athens Coach Dusan Bajevic von rund einem Dutzend Idioten Dresche. Unfassbar. Und warum? Scheinbar hat das ganze ne Geschichte, wie man auf Spiegel Online lesen kann.

    “Die Anhänger verzeihen Bajevic nicht, dass er in den neunziger Jahren den Verein verließ und mit dem Erzrivalen Olympiakos Piräus Meister wurde.”

    Der Trainer musste nicht ins Krankenhause, konnte rund 2 Stunden nach der Aktion nach Hause gehen. Wenn ich der Mann wäre, würde ich ab sofort nur noch geheime Trainings veranstalten, sämtliche Heimspiele vor leeren Rängen abhalten oder Freikarten an den Lokalrivalen abgeben. Plus Autogrammsperre für die Spieler.

  • Aug1

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    Helmut Kohl

    Mein gefühlter Kanzler. Foto von: Medienmagazin pro

    Mein Bundeskanzler ist Helmut Kohl, Twix heißt doch eigentlich Raider und Reinhold Beckmann moderiert „ran“. Das nennt man wohl eine generationsbedingte Prägung. Damit meine ich nicht die reuelose Glorifizierung von Dingen wie „Kugel Eis für 50 Pfennig“ oder dem Original-VW-Käfer. Sondern die Um- und Zustände in Gesellschaft, Politik, Sport oder Kultur zum prägungsfreundlichsten Zeitpunkt des Menschen – also so zwischen 5 und 20 Jahren etwa. Natürlich ist der Dicke seit 1998 nicht mehr im Amt, Raider gibt es schon lange nicht mehr und Sabbelnase Reinhold Beckmann biedert sich mittlerweile nicht mehr bei Franco Foda oder Valdas Ivanauskas an, sondern in seiner Talkshow bei jedem, der nicht bei Drei auf dem Baum ist.
    Eine zyklusbrechende Person im Sport ist Merlene Ottey, wie ich nun wieder festgestellt habe. Merlene Ottey war in den 90er Jahren die gut aussehende Jamaikanerin, die mit ihren langen Beinen, dem ernsten, entschlossenen Gesichtsausdruck und den wunderschönen dunklen Augen zuverlässig Bronze oder Silber holte. Gefühlt hat die Dame nie etwas gewonnen, sie wurde regelmäßig von jüngeren (und damit schnelleren) Sprinterinnen abgefrühstückt. Jetzt stelle ich fest: Merlene Ottey ist der Holzmichel der Leichtathletik.

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    Sie hat sich nicht von ihrer Bronzemedaillensammlung abschrecken lassen, nicht von der Tatsache, dass Jamaika sie nicht mehr will und erst recht nicht vom Alter. Weiterlesen

  • Jul29

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    Bitte vergessen Sie den dämlichen Ohrjubler von Luca Toni. Kloppen Sie die ganzen Fäuste, Hände und sonstige Gesten in die Tonne: HIER kommt der geilste Torjubel der Welt. Wenn das Ding geplant war: Alle Hüte ab. Wenn es spontan war: Alle Perücken ab. Fußball in Island – auch, wenn sich diese Kombination für die meisten mitdenkenden Fans ausschließt – hat etwas richtig Großes hervorgebracht. Nämlich den Torjubel von FC Stjarnan beim entscheidenden Elfmeter gegen Fylkir. Biddeschön.

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    Übrigens: Torschütze war Halldor Orri Bjornsson, der seinen Teamkollegen Johann Laxdal einfängt, der den Fisch spielt. Ich müsste schon vom Wollschaf überrannt werden, wenn “Laxdal” nicht irgendwas mit “Lachs” bedeutet… Vielleicht kann uns da ein gewisser handballerischer Isländer mit der Übersetzung helfen…

  • Jul28

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    Das sind Geschichten, die oft nur der Handballsport schreibt. Schnell: Immer. Eisenhart: Sowieso. Brutal: Manchmal. Wie Anfang Juni, als Karol Bielecki in einem Spiel auf dem linken Auge erblindete. Mag man sich gar nicht vorstellen, die Schmerzen, den Schreck, die Gedanken. Ob er je wieder Handball spielen kann, war lange die Frage. Pustekuchen, nicht für Bielecki, den Rückraumspieler der Rhein-Neckar-Löwen. Nur sechs Wochen nach den beiden Operationen am Auge, spielt der Pole wieder. Er trainiert nicht nur, er läuft nicht nur, er spielt wieder. Und das auf höchstem Niveau, wie der kicker schreibt.

    Wer mal das Experiment machen möchte und sich mit einem zugehaltenen Auge auf eine Treppe begibt… bitte. Aber vorsichtig. Weiterlesen

  • Jul26

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    „Ailton verspricht viele Tore“

    Die Überschrift aus dem kicker mutet seltsam bekannt an… Sie könnte exakt so bei sieben Zeitungen in Brasilien gestanden haben, in Bremen, in Schalke, in Istanbul, in Hamburg, Belgrad, Zürich, Duisburg, Donezk, Altach, Lifan und Uerdingen. Alles Stationen von „kleines dickes Ailton“. In den letzten zwölf Jahren, wohlgemerkt.  Und jetzt wandert der Kugelblitz zurück in die Bremer Lande. Der FC Oberneuland hat sich die Dienste Ailtons gesichert – worin auch immer die bei einem 37jährigen, lauffaulen Egozentriker noch bestehen.

    Sicher, für die Regionalliga-Nord wird es wohl reichen, zumindest für 10 bis 15 Buden. Die Oberneuländer werden aber genau wissen, dass es nicht nur die Tore sind, die Ailton für den Club interessant machen. Der Mann hat immer noch einen Namen in Deutschland, und wenn es nur der Ruf des „enfant terrible“ ist. Seine Interviews sind melodramatisch, fast unverständlich, aber immer hochinteressant. Und wenn der FC Oberneuland schlau ist, werden sie ihm verbieten, einen Sprachtrainer zu engagieren. Ailton soll sein legendäres brasilianisch-deutsches Kauderwelsch weiterreden. Als Publikums- und Pressemagnet taugt der 37jährige allemal noch. Kostprobe:

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  • Jul26

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    Vielleicht sollten die Rennkommissare der Formel 1 noch mal über ihren Strafenkatalog nachdenken… Und alle Welt hofft jetzt auf den World Motor Sport Council des Automobil-Weltverbandes FIA. 100.000 Dollar für eine Stallorder, für eine verbotene Teamorder bei Formel 1-Rennen? Und dazu `nen leichten Klaps mit der Zeitung, nehme ich an. Was wird das denn Ferrari am Wochenende gekümmert haben? Man kann sich doch ausrechnen, was Teamchef Stefano Domenicali in der Box oder am Funk gedacht hat… „Die hundert Mille gegen sichere WM-Punkte für Alonso…“ Weiterlesen