Siegerland-Sport
  • Sport Allgemein
  • Jan30

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    Für die großen Momente braucht das Leben manchmal nicht länger als ein paar Minuten… okay, das hört sich jetzt sehr theatralisch an. Aber was Fußballspieler David Zurutuza am vergangenen Wochenende erlebte, wird ihm wahrscheinlich noch länger im Gedächtnis bleiben und sollte auch in den Chroniken des Fußballs relativ einzigartig sein. Der Kicker von Real Sociedad hatte für seine Mannschaft ganz normal im Kellerduell der Primera Division gegen Sporting Gijon in der Startaufstellung gestanden.

    Direkt in der 2. Minute netzte Zurutuza (übrigens der Alptraum aller Trikotbeflocker) ein, brachte Sociedad in Führung, ein schnelles Tor. Keine zwei Minuten später legte der offensive Mittelfeldspieler nach – das 2:0. Widerrum keine zwei Minuten später (also in der 5. Spielminute) knallte David Zurutuza mit einem Gegenspieler zusammen und musste verletzt ausgewechselt werden, Verdacht auf Nasenbeinbruch. Ein Doppelpack plus Verletzung und dann raus – alles in den ersten sieben Minuten eines Spiels. Reschpekt. Übrigens gewann Real Sociedad die Partie mit 5:1. Und übrigens waren es die ersten beiden Saisontore für David Zurutuza.

  • Nov11

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    Foto von kicker.de (© picture alliance)

    Er ist nicht zu beneiden. Petr Cech, der Weltklasse-Schnapper des FC Chelsea London. Seit Jahren spielt der Tscheche in der Premiere League mit einer Kopfmaske, ist dadurch unverwechselbar geworden. Dieser Helm, der speziell in Neuseeland für ihn angefertigt wurde, beschützt Cech vor Kopfverletzungen, nachdem er sich 2006 bei einem Zusammenprall mit einem Stürmer einen Schädelbasisbruch zugezogen hatte. Schon mit diesem Helm erinnert der Keeper eher an einem veritablen Wasserballspieler.

    Nun wächst Cech noch mehr zu. Zusätzlich zum Kopfhelm wird Cech in den kommenden Spielen auch noch eine Gesichtsmaske tragen müssen, nachdem er in der – durchaus harten – Premiere League einen Nasenbeinbruch erlitten hatte. Hoffentlich passiert nun nichts mehr – als nächstes würde nur noch ein vollverzinkter Motorrad-Integralhelm helfen.

  • Nov2

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    Werden tatsächlich die Vorfälle von unfassbarer Dummheit gepaart mit Gewalt im nationalen und internationalen Fußball mehr? Oder häuft sich lediglich die mediale Darstellung durch Online-Video und Co.? Was im rumänischen Profi-Fußball in den letzten Tagen passiert ist, gehört meiner Meinung nach beispielhaft zu einer neuen Qualität der Vorfälle. Oder?

  • Okt31

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    Manche Notbremsen sind diskussionswürdig. Diese hier nicht. Was mich fasziniert ist die Tatsache, dass der US-amerikanische Kommentator noch verblüfft über die Rote Karte zu sein scheint…

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  • Okt29

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    Eva Maria Pieck mit Weltklasse-Schwimmer Michael Phelps beim World Cup in Berlin.

    In Berlin hat am vergangenen Wochenende die in Obersdorf wohnende Schwimmerin Eva Maria Pieck kräftig abgesahnt. Die 22jährige kehrt mit einer neuen persönlichen Bestleistung und einer tollen Platzierung über die 50 Meter Delphin zurück ins Siegerland. Im Velodrom, in der Schwimm- und Sprunghalle des Europasportparks, hatte die FINA den World Cup 2011 veranstaltet. Dabei waren Mitglieder der Nationalmannschaften von FINA-Mitgliedsverbänden teilnahmeberechtigt, außerdem hatte der Veranstalter das Recht, weitere Meldungen von Schwimmern zuzulassen.

    Die Pflichtzeit zur Teilnahme über 50 Meter Delphin lag bei nicht gerade langsamen 28,50 Sekunden – eine Zeit, die Eva Maria Pieck bisher nur einmal ohne den Turbo-Schwimmanzug gebracht hatte. Dieser Anzug war jedoch beim World Cup verboten, umso bemerkenswerter die Leistung der jungen Schwimmerin aus Obersdorf: Mit 28,35 Sekunden lieferte Pieck in einem hochkarätig besetzten Rennen mit unter anderem der schwedischen Olympiasiegerin und Weltrekordhalterin Theresa Alshammar eine erstklassige neue PB ab und landete auf Gesamtplatz 20.

    In der Endabrechnung war Eva Maria Pieck damit neuntbeste Deutsche in dieser Disziplin und war hochzufrieden mit dem Abschneiden in Berlin. “Ich habe mich wirklich über die Zeit und die Platzierung gefreut, das war ein klasse Erlebnis. Ich möchte diesen Schwung jetzt mitnehmen in die Kurzbahnmeisterschaften in vier Wochen. Mein Ziel dort ist, über die 50 Meter Delphin die 28-Sekunden-Grenze zu unterbieten!”

  • Okt13

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    Kann man wohl so sagen… Jeremy Lynch, der sich hier gegen Cristiano Ronaldo erstklassig schlägt, hat bis zum Alter von 15 Jahren bei Arsenal London gespielt, aber nie den Durchbruch geschafft. Vor zwei Jahren trat er bei “Britains Got Talent”, Vorbild für “Das Supertalent”, auf und erreichte so wieder größere Aufmerksamkeit für seine Fußballtricks.

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  • Sep17

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    Wer als Mannschaft mit den Ambitionen auf den spanischen Meistertitel und den Gewinn der Championsleague bei Dinamo Zagreb mit Ach und Krach 1:0 gewinnt, braucht vielleicht etwas Ablenkung. Anders kann man sich die Aussagen von Real Madrids Cristiano Ronaldo wohl nicht erklären. Seine Madrilenen hatten in der Königsklasse in Zagreb kräftig auf die Socken bekommen und sich mit einem Tor von Angel di Maria mal eben so zum Sieg gezittert. “Auf die Socken” – dieser Ausdruck war bei “CR7″ übrigens wörtlich zu nehmen. Ronaldo musste in der Kabine genäht werden, hatte nach der Partie und dem nicht immer grundfairen Einsatz der kroatischen Verteidiger Blut auf den Stutzen.

    Dennoch: Ronaldos Erklärungen für diese Fouls dürften wohl etwas zu weit gehen. Der normale TV-Zuschauer und Fan denkt sich: Gut, da stehen in der Abwehrreihe der Zagreber eben handfeste, veritable Grätscher, die vom Timing her nicht immer den Ball treffen. Cristiano Ronaldo sagt in einem Interview, zitiert von Sport1:

    “Die Dinamo-Spieler haben ununterbrochen getreten und der Schiedsrichter hat nichts dagegen unternommen. Ich denke, weil ich reich, gut aussehend und ein großartiger Spieler bin. Sie beneiden mich, eine andere Erklärung habe ich nicht.”

    Mag sein. Ich denke, es lag eher daran, dass die Jungs den Ball haben wollten.

  • Aug31

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    Der Test am Polo klappt. Zumindest optisch.

    Wer am kommenden Samstag nichts zu tun hat und nicht weiß, wohin mit seiner Kraft, für den hier ein Tipp: Michael Lerscht, Spielertrainer der Reserve des TuS Ferndorf in der Verbandsliga, möchte ein Auto gewinnen. Das ist an sich mal schön und freut uns für den Micha. Nun kommt das mit der Kraft: In einem Wettbewerb des hessischen Senders FFH kann Michael Lerscht einen 1er BMW gewinnen, wenn er ihn in vier Stunden weiter schiebt als sein Kontrahent. Unter dem Slogan “Wildboy aus Wilnsdorf gegen den Wetterauer Doppeldaddy” (…) kann man sich hier auf der Webseite ein Bild des Wettkampfs machen.

    Es geht darum, dass Michael die kompletten vier Stunden Schiebe-Zeit immer seine Hände am Fahrzeug haben muss, er darf es nicht verlassen. Er darf aber jeweils zwei (an Steigungen bis zu vier) Helfer organisieren, die dürfen sich auch abwechseln. Je mehr Leute, desto besser, also. Wer also am Samstag Zeit und Lust hat, sich in Burghaun in Hessen ein bisschen die Zeit mit Autoschieben zu vertreiben und Michael einen Gefallen tun will – hier in der Facebook-Gruppe gibt es Infos dazu, dort wird dann auch eine genaue Absprache stattfinden. Eine Party ist im Siegesfall eingeplant, auf der man es “krachen” lassen will. Da kann man sich vorstellen, dass es sich lohnt. Also, Schiebung erwünscht!