Siegerland-Sport
  • Deutsche Nationalmannschaft
  • Jun12

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    „Green patzt aus Tradition.”

    schreibt der Kicker Online. Wohl wahr. Es ist doch wirklich unbegreiflich, dass sich auf der englischen Insel einfach kein Fußballer finden lässt, der einigermaßen unfallfrei mit seinen beiden gesunden Händen einen runden Ball aus der Luft fangen kann. Gibt es nicht. Hat man nicht. Shilton, Seaman und jetzt Green. Fast schon pflichtbewusst und erwartungsgemäß verbaselt der englische Keeper gegen die USA mindestens einen Ball. Den zum 1:1. Damit ist auch die groß angekündigte Revanche für das 0:1 gegen die Amerikaner von der WM 1950 für die Füße. Eh eine Schnapsidee, sich für so was rächen zu wollen.

    Not forever
    Ähnlich beweglich wie englische Torhüter. Der Sand-Keeper.Creative Commons License Foto von: Rafael Peñaloza

    Hart einstecken muss übrigens bei der ARD auch wieder Gerhard Delling.

    „Sie wissen meistens nicht, wovon Sie sprechen.”

    Grandios, wie Günter Netzer mit wenigen Worten die quasi-journalistische Karriere Dellings zusammenfasst. Bei manchen Testspielen in der jüngeren Vergangenheit wirkte das Delling-Bashing von Netzer etwas gekünstelt und gewollt. Pünktlich zur WM ist das Duo aber wieder in Höchstform. Dass die beiden im wahren Leben gute Freunde und Geschäftspartner sind, Respekt voreinander haben und die immer wieder aufflammenden Streitigkeiten als Wahrzeichen ihrer Übertragungen nutzen – bitte schön. Wesentlich besser als der ewig nervende Reporter Steffen Simon. Sein Schwiegersohngebrabbel PLUS die Vuvuzelas – das ist schon ein bißchen viel, liebe ARD.

  • Jun12

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    Fahrige Zettelauswertungen, hingemockelte Zahlen hinter unleserlichen Ländernamen… “Afghanistan? Spielen doch gar nicht mit!” Schluss! Aus, vorbei damit. Lasst uns zur WM einfach online ein bißchen die Spiele tippen. Hier beim WM-Tipp auf siegerland-sport.de anmelden, tippen und einfach die Auswertung automatisch jeden Tag hier auf der Site sehen.

    Vorsicht, Tippen kann zu unschönen Emotionsäußerungen führen.

    Das System ist simpel: Tippst Du das richtige Ergebnis, gibt’s drei Punkte. Tippst Du die richtige Tendenz, immerhin noch einen. Beispiel: Deutschland gegen Australien am Sonntag. Du tippst: 3:0. Deutschland gewinnt 3:0 – satte 3 Punkte. Gewinnt Deutschland aber 7:1 (was gegen die Aussies wesentlich wahrscheinlicher ist), bekommst Du einen Punkt. Die Tendenz (Sieg) stimmte, nur das genaue Ergebnis eben nicht.

    Einfach hier anmelden und mitmachen. Und bitte keine Angst vor der Registrierung. Die Mailadressen dienen der Anmeldung, irgendwie muss Dein Tipp ja gesichert und zugeordnet werden. Es kommen keine unbestellten Waschmaschinen oder nett gemeinte Mail-Angebote zur Verlängerung diverser Körperteile. Noch was? Ach ja! Gewinnen. Zu gewinnen gibt es auch ‘ne Kleinigkeit. Weiterlesen

  • Jun11

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    Was sind wir fischig wegen der WM! Drei Jungs, kühles Bier, im Fernsehen läuft Fußball – sagen wir mal so, die Voraussetzungen sind okay. Aber dann dieser Unsinn da in Südafrika! Von den mageren Unentschieden im Auftaktspiel und dem Frankreich-Gegurke mal ganz abgesehen…. WAS ERLAUBE VUVUZELA? Ich hatte vor zwei Tagen noch gedacht, man gönnt dem Ex-Manager der Sportfreunde Siegen mal die Einnahmen als Europavertreiber der Puststängl. Okay.

    Da gehört sie hin. In den Wald. Weit weg vom Stadion. Die dämliche Uweseeler.Creative Commons License Foto von: warrenski

    Nix da! Dieser schwule Bienenschwarm, dieses nervige Getröte! Sie übertönen jede Fangesänge, von Rhythmus ganz zu schweigen. Einfach nur ein störender, fieser Klangteppich, der sowohl die Geräusche der Zuschauerränge als auch die des Spielfelds gnadenlos übertönt. Fußball lebt von Emotionen, von Gesängen, vom Auf und Ab auf den Rängen. Nicht vom Dauertosen aus Tausenden Uweseelers. Ich habe heute nachmittag eine probegetrötet. Hat Spaß gemacht, gebe ich zu. Aber davon tausende zugleich und das 90 Minuten am Stück… wofür gibt’s eigentlich die FIFA? Da sollte mal jemand Offizielles eingreifen. Ich weiß auch, wer. Franz! Wir brauchen Dich! Geh dazwischen! Der Kaiser soll zu Nelson Mandela oder Sepp Blatter gehen und ein striktes Vuvuzela-Verbot aushandeln. Oder um einen Freund zu zitieren: “Singt, ihr Trottel!”

  • Jun9

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    Wenn er schon nicht bei der WM dabei ist, sorgt unser Knöchel-verletzter Kapitän Michael Ballack eben von zuhause aus für Schlagzeilen. Da bahnt sich doch ein ganz dickes Dingen an… El Capitano bekommt keinen Vertrag mehr bei Chelsea London. Mit den Blues hat er ja in der vergangenen Spielzeit in England den Titel geholt – zählt aber nicht viel. Entscheidend war die Vertragslänge. Chelsea wollte nur für ein Jahr, Ballack für zwei. Der Mittelfeldstar soll sogar zu erheblichen Gehaltseinbußen bereit gewesen sein. Keine sonderliche Sensation, dass dieses Argument bei der Geldvernichtungsanlage called Chelsea nicht zieht!

    Chelsea FC Double Winners Parade 2010 #15
    Unklar, ob sich hier Chelsea-Fans über Ballacks Abgang oder Schalke-Fans auf Ballacks Ankunft freuen.
    Creative Commons License Foto von: Victius

    Und nu? Wohin, Micha? Real Madrid? Mourinho soll schon gemuckt haben. Der wüsste, was er an Ballack hat. Aber seltsamerweise ist auch Werder Bremen im Spiel, im Geschäft, in der Runde der angeblich Interessierten. Bremen! Da hätte man doch nun nicht als erstes dran gedacht. Aber ich befürworte einen Ballack-Wechsel in die Bundesliga. Der Mann ist mir zwar nach wie vor zu blass für einen Kapitän, Leader und Star, aber er ist ohne Zweifel einer der torgefährlichsten Mittelfeldspieler in Europa. Und das der letzten Jahre! Mag abgedroschen klingen, aber man kann für die schöne Sportart Fußball ja durchaus behaupten: Torgefährlich = gut.

    Auch Schalke wird übrigens aufgezählt, wenn es um mögliche neue Arbeitgeber für Herrn Ballack geht. Es würde zu Felix Magath passen, mal so eben in der Sommerpause einen derartigen Mega-Coup einzustielen. Allerdings hat der erst kürzlich mit seiner Forderung nach 30 Millionen Euro Transfergeld für Missmut in der Blau-Weißen Führungsetage gesorgt. Ob die jetzt den kleinen Groschen zahlen, den Ballack sicher im Monat verdienen möchte? Immerhin: Ballack wäre ablösefrei.

    Eins aber sollte doch wohl klar sein: Bitte nicht, wie spekuliert, in die Vereinigsten Arabischen Emirate wechseln! Nichts gegen die VAE, nichts gegen Wüste, nichts gegen den Fußball dort – aber Ballack will 2012 noch EM spielen, da sollte er sich international in der Championsleague oder zumindest Europa-League präsentieren. Bin mir aber sicher, irgendein Club wird sich für den 33jährigen finden. Zur Not eben Real Madrid. Wenn Geld keine Rolle spielt.

  • Jun9

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    Nennt man das WM-Splitter? Wäre das hier eine regionale Tageszeitung, würde man es wohl so bezeichnen. Der Begriff “Splitter” meint dabei wohl kleine, mehr oder weniger relevante, bisweilen auch abstrus konstruierte Randerscheinungen eines Ereignisses. So, genug der Erklärungen, schließlich hat Wayne Rooney rumgepöbelt. Jawoll, Rooney Rüpel is back!

    Manchester United v Celtic
    Zurecht schaut Rooney hier beschämt zur Seite.
    Creative Commons License Foto von: toksuede

    Der wuchtige Goalgetter der Engländer hat sich in Südafrika direkt mal gut eingeführt und den Gastgebern gezeigt, was man in England auf dem Fußballplatz so sagt.

    „Fuck you, Ref!”

    soll Rooney gebrüllt haben. Bevor der eine oder andere googelt, wer nun dieser Ref ist – es ist die Abkürzung von Referee, dem englischen Wort für Schiedsrichter. Quasi heißt Ref also Schiri. Den Rest des Ausrufs müssen wir wohl nicht sprachlich näher untersuchen, die beiden Wörter sind universell einsetzbar.

    Eine feine Einzelleistung von Rooney, der aber auch nicht gerade als zimperlich bekannt ist. Gefallen ist das o.g. Bonmot übrigens beim Testspiel der Engländer gegen einen Südafrikanischen Erstligisten in Johannesburg. Weiterlesen

  • Jun7

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    Man weiß es nicht. Soll man die Vuvuzela verdammen? Gründe genug dafür wären da. Die Tröten klingen wie ein heiserer Elefant auf Paarungssuche, sie verbreiten während der Spiele in Südafrika (zumindest beim Confed-Cup) das Geräusch eines schwulen Bienenschwarms. Nervig, sagen Reporter.

    Durchpusten, Spaß haben, Spieler nerven. Kehrberg kassiert in Europa mit.Creative Commons License Foto von: ethekwinigirl

    Verbieten, fordert Spaniens Fußball-Star Xabi Alonso. Von flinken, natürlich tariflich bezahlten Händen zusammengebaut, und von einem Ex-Manager der Sportfreunde Siegen vermarktet! Zumindest, was die europaweiten Rechte angeht.

    Gerd Kehrberg (von April 2009 – Oktober 2009 Manager in Siegen) hat zusammen mit seinem Geschäftspartner Frank Urbas die Europavertriebsrechte der Vuvuzela. Wie der Spiegel in seinem Bericht im Februar schrieb:

    Und so brachte die Urbas Kehrberg GmbH die zentraleuropäische Antwort auf die Vuvuzela auf den Markt: TÜV-geprüft, 13 Dezibel leiser als das südafrikanische Original und aus drei Plastikteilen zusammengesteckt – um der Diskussion um Sicherheit und Lärmschutz zu begegnen, wie Urbas sagt. Weiterlesen

  • Jun7

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    “Wir können noch nicht starten, weil Shakira sich noch schminkt!” Wenn ich Jogi Löw wäre und so etwas hören würde… dann aber hallo. Der Abflug der Deutschen Nationalmannschaft zur Fußball-WM in Südafrika verspätete sich. Jogis Jungs mussten auf dem Weg zum vierten Titel warten!

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    Shakira. Zu spät. Nicht im Bild: Merte, der zur Grätsche ansetzt.
    Creative Commons License Foto von: aboutmattlaw

    Wo gibt’s denn sowas? Und Grund war nicht etwa ein verklappter Düsenbolzen am linken Federtriebzeug der A380 (oder woran sowas dann gerne liegt). Sondern Shakira! Madame hatte scheinbar bei Dr. Theo Zwanziger persönlich angerufen und darum gebeten, man möge sie doch auf dem Weg nach Johannesburg mitnehmen. Dazu muss man wissen: Shakira präsentiert am Freitag in Südafrika ihren offiziellen WM-Song mit dem schlichtdebilen Namen “WakaWaka”.

    Irgendwann ließ sich also Shakira dazu herab, das Flugzeug unserer Kicker zu besteigen und es konnte los gehen. Aber verspätet.
    Jeder kleine Stolperstein auf dem Weg zum vierten Stern auf der Brust ist zu viel! Shakira, wie gesagt: Wenn ich Jogi gewesen wäre… ich hätte Merte (Per Mertesacker) befohlen, die blonde Hüftschwingerin, die manchmal auch singt, schnurstracks abzugrätschen.

    Gut, dass Olli Kahn nicht mit an Bord war. Der hätte Shakira ohne viel Federlesen aus dem Cockpit gefaustet. Die gute Seele.

  • Jun7

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    Man sollte die WM verschieben. Dringend. Nicht zeitlich, sondern örtlich. Einfach nochmal nach Deutschland oder so. Kann doch nicht normal sein, dass kurz vor der Fußball-Weltmeisterschaft, die qua Amt für jeden, der Fußballschuhe im Schrank hat, das Nonplusultra sein sollte, jeder zweite Nationalspieler plötzlich einen Bänderriss erleidet.

    Arjen Robben cansado
    Unschlüssig, ob er zur WM oder lieber mit dem Herrn links in Urlaub fahren soll: Arjen Robben.

    Creative Commons License Foto von: Slim Ficky

    Arjen Robben, Andrea Pirlo, Rio Ferdinand, Michael Essien, Didier Drogba, Obi Mikel – allesamt entweder angeschlagen, operiert, verletzt oder definitiv im Urlaub. Für die deutschen kam erschwerend das Aus von Christian Träsch und Rene Adler hinzu, die jedoch vielleicht nicht ganz in einem Atemzug mit den oben genannten Topstars aufgezählt werden sollten. Weiterlesen