Weißtal tat zu wenig, Erndtebrück hat noch Hoffnung. Liebe Spielerfrauen, bitte nicht entnervt an die Decke gucken und was von „Ich dachte, es wär Sommerpause“ faseln… Ja, liebe Blondierte, die reguläre Saison im Fußball ist seit knapp einer Woche vorbei. Trotzdem gibt es noch Entscheidungen und eine bittere ist für den TSV Weißtal gefallen.
Keine Westfalenliga, keine Aufstiegshoffnung mehr für die Jungs von Florian Schnorrenberg und Volker Oehm. 0:1 in Menden gegen Gievenbeck verloren und scheinbar müssen sich die TSV-Kicker die Frage gefallen lassen: Hat man wirklich alles für die Chance getan?
Expressi.de scheint da – übrigens auch im Liveticker – zur Antwort zu kommen, dass es doch bitteschön ein bißchen mehr Einsatz hätte sein können, den die Grün-Weißen gegen Gievenbeck hätten zeigen müssen.
Konjunktive noch und nöcher zeigen uns – es war nicht so. Gewohnt griffig zusammengefasst im Kommentar des sportlichen Beraters (großartige Gattung, übrigens) Volker Oehm:
„Wenn Du kein Tor machst, kannst Du nicht gewinnen.“
An diese Fußballweisheit, die sogar ARD-Chefquasseler und Phrasendrescher Steffen Simon mit feuchten Augen zurückließe, hängen wir gleich noch eine ran: Abgerechnet wird am Schluss.
Gilt mehr als je zuvor für den TuS Erndtebrück. Die haben ja gerade mit Timo Dreisbach von den Sportfreunden Siegen den ersten Neuzugang für die kommende Saison verpflichtet. Gleichzeitig hoffen die Jungs vom Pulverwald auf Glück am grünen Tisch und damit ist nicht ein Ausflug in undurchsichtige Pokerhöllen gemeint. Erkenschwick, nomineller Aufsteiger in die NRW-Liga, hat nun bereits schon zum zweiten Mal von FLVW keine Lizenz bekommen, muss nachbessern. Sollten die Schwicker das nicht können – ZACK, wäre auf einmal halb Wittgenstein auf den Beinen, um den TuS vielleicht doch noch in die NRW-Liga zu hieven.




