Siegerland-Sport
  • Fußball in Siegen-Wittgenstein
  • Jun2

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    Sein Freistoß ging dem 1:1 voraus: Erndtebrücks Marco Maser.

    Es war fast zu erwarten, dass die Sportfreunde Siegen dieses Kreispokalfinale nicht gewinnen würden. Der Pokalfluch ist anscheinend einfach zu stark. Wie schon in den beiden letzten Duellen gegen die Kreisnachbarn im Pokal unterlagen die Sportfreunde auch diesmal wieder im Elfmeterschießen. Mit 6:4 setzten sich die Jungs des TuS Erndtebrück durch und krönen damit eine nahezu perfekte Saison 2010/2011. Nach dem Doppel-Meistertitel (TuS I in der Westfalenliga, TuS II in der Bezirksliga) thronen die Wittgensteiner nun auch im Krombacher-Kreispokal ganz oben. Dass dies am 1. Junitag in Deuz bei bestem Wetter vor der starken Kulisse von 1300 Zuschauern ausgerechnet gegen den künftigen Ligakonkurrenten aus dem Siegerland geschah… das gehört wohl zu den besonderen Geschichten, die eben nur der Fußball schreibt.

    Die Partie gutklassig zu nennen, wäre wohl etwas übertrieben, das Spiel lebte vor allem von der Spannung (spätestens ab der zweiten Halbzeit) und natürlich vom Prestige. Für die meisten der rund 1300 (1190 Zahlende) Zuschauer bedeutete dieses Duell vor der ersten gemeinsamen Saison in der NRW-Liga bereits eine kleine Standortbestimmung. Die hält einer fundierten inhaltlichen Überprüfung natürlich nicht stand, immerhin werden beide Kader – vor allem der der Sportfreunde – in der kommenden Saison ein komplett anderes Gesicht haben. Dennoch: Dieses besondere Konkurrenz- und Vergleichsdenken zwischen den Sportfreunden und dem TuS, zwischen Siegerland und Wittgenstein, erfährt durch die erstmalig gemeinsame Spielklasse ein neues Hoch. Und so stand in Deuz eben nicht nur der Kreispokal auf dem Spiel. Weiterlesen

  • Mai25

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    Torhüter Timo Bäcker will im Kreispokalfinale möglichst nicht hinter sich greifen.

    Einen Mini-Vorgeschmack auf die beiden NRW-Liga-Duelle der Siegen-Wittgensteiner Teams bekommen die Zuschauer am 1. Juni. Dann (Mittwoch nächster Woche) trifft nämlich im Finale des Krombacher-Pokals (Kreispokals) der TuS Erndtebrück auf die Sportfreunde Siegen. Die Wittgensteiner qualifizierten sich für dieses Endspiel mit einem 3:1 gegen den SV Netphen in der Schmellenbach. Die Johannländer verkauften sich stark, am Ende setzte sich der TuS jedoch durch. Damit kommt es also zu dem von Allen erwarteten Finale, das in der kommenden Woche alles andere als ein Kick um die goldene Ananas sein dürfte…

    Dazu ist der Einsatz, das Prestige in diesem Duell zu hoch. Und damit ist wahrlich nicht der Pokal gemeint. Den, zusammen mit den Feierlichkeiten und den Preisgeld, werden beide Teams gerne mitnehmen wollen, aber im Grunde geht es hier schon um mehr. Weiterlesen

  • Mai9

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    Der Meistertrainer: Peter Cestonaro führte den TuS in die NRW-Liga.

    Es ist die verdiente Belohnung für eine erstklassige Saison. Der TuS Erndtebrück ist durch ein 0:0 gegen Eving-Lindenhorst Meister der Fußball-Westfalenliga geworden. Das Team von Peter Cestonaro machte es im Heimspiel am Pulverwald unnötig spannend, indem es gute Torchancen und damit eine vorzeitige Entscheidung verpasste. So musste man nach Spielende noch gut 10 Minuten warten, bis das Ergebnis aus Hassel bekannt war. Dort hatte Konkurrent Ennepetal ebenfalls nur unentschieden gespielt. Bei gleichzeitiger Niederlage des 1.FC Kaan-Marienborn bedeutet das: Weiter zehn Punkte Vorsprung für die Wittgensteiner, die damit in die NRW-Liga aufsteigen.

    Dieser Aufstieg bedeutet auch zunächst mal das Ende einer kleinen Ära, die Zeit der zumindest ligentechnischen Vormachtsstellung der Sportfreunde Siegen im Kreist ist vorbei. In der nächsten Saison wird es zwei Siegen-Wittgensteiner Clubs in der fünften Liga geben und es wird interessant zu sehen sein, wie sich die Erndtebrücker anstellen: Sowohl in der Planung und Kaderzusammenstellung als auch dann in sportlicher Hinsicht. Aber zunächst mal heißt es Glückwunsch nach Erndtebrück zum TuS, zu den Machern und Spielern, eine starke Leistung, die mich auch persönlich sehr freut.

  • Mai2

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    Der Noch-Coach des Westfalenligisten 1.FC Kaan-Marienborn hat einen neuen Trainerjob gefunden. Didi Schacht wechselt zur neuen Saison an die Seitenlinie des SV Bergisch-Gladbach. Heute unterschrieb der 48jährige beim aktuellen NRW-Ligisten einen Ein-Jahres-Vertrag.

    “Ich freue mich auf die neue Aufgabe und ich freue mich ebenso darauf, in einem Verein und Umfeld zu arbeiten, in dem man mich als Trainer und Mensch schätzt”, erklärte Schacht.

    Bergisch-Gladbach steht in der gleichen Liga wie die Sportfreunde Siegen aktuell auf dem 16. Tabellenplatz und kämpft gegen den Abstieg. Schacht hatte in dieser Saison den Aufsteiger Kaan-Marienborn mit einer erstklassigen Leistung auf bis dato Tabellenplatz Drei geführt, lange Zeit spielten die Käner – trotz personeller Sorgen – sogar um den Aufstieg mit. Aufgrund von Differenzen in verschiedenen Gebieten erklärten Verein und Trainer zum Saisonende die Auflösung des Vertrags. Damit war Schacht zum Sommer frei geworden, im März hatte expressi.de in einem Kommentar Didi Schacht mit den Sportfreunden Siegen in Verbindung gebracht und auch aus anderen Quellen war dies immer wieder zu hören. Daraus wird nun definitiv zur neuen Saison nichts, Schacht zieht es nach Bergisch-Gladbach, er wird das Siegerland wohl auch privat wieder verlassen und in seine Heimatstadt Duisburg umsiedeln.

  • Apr15

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    Der TSV Weißtal hat für die kommende Saison einen neuen Trainer gefunden. Nach dem bevorstehenden und feststehenden Abschied von Spielertrainer Lars Toborg wird ab Sommer am Henneberg Oliver Mack übernehmen. Das vermeldet am Abend die Siegener Zeitung Online in diesem Artikel. Mack ist 42 Jahre alt und war zuletzt beim SuS Niederschelden an der Seitenlinie, bevor er dort von Fanja Noll beerbt wurde. In Weißtal übernimmt der Ex-Langenauer Kicker eine Landesliga-Mannschaft, die für die kommende Saison noch ihr Gesicht sucht.

    Tobias Danecker, Dominik Meiswinkel, Kai Dreysse und Florian Schulz – sie alle werden den TSV zum Sommer verlassen. In der SZ wird der zweite Vorsitzende Carsten Schmidt zitiert:

    “Einige Spieler werden uns zwar verlassen, doch dafür werden wir auch neue bekommen – das ist eine Fluktuation im normalen Rahmen. Ich sehe das nicht dramatisch”.

    Genau das dürfte jetzt für den neuen Coach Oliver Mack die Hauptaufgabe sein: Den Kader der Weißtaler zusammenzuhalten und sich bereits um neue Spieler zu kümmern. Keine einfache Aufgabe in nicht ganz einfachen Zeiten für den Verein vom Henneberg.

    Update: Wie der Verein heute auf seiner Webseite bekannt gibt, hat der sportliche Leiter Marc Thomas sein Amt aus persönlichen Gründen zur Verfügung gestellt und wird an der Kaderplanung für die kommende Saison nicht mitwirken.

  • Apr12

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    Szene aus dem Hinspiel-Derby: Patrick Diehl, hier noch als Käner, nächste Spielzeit Erndtebrücker.

    Verloren, aber es ist nichts passiert. Ohne größere Beschädigung hat der TuS Erndtebrück seine überraschende Niederlage in der Fußball-Westfalenliga überstanden. Gegen den BV Brambauer kassierte das Team von Peter Cestonaro eine 0:2-Pleite. Damit hatten wohl die Wenigsten gerechnet, zu stabil, zu solide und souverän waren die letzten Wochen für die Wittgensteiner verlaufen. An der Tabellenspitze hatte der TuS seine Kreise gezogen, auch das Derby gegen den 1.FC Kaan-Marienborn haben die Erndtebrücker gewonnen.

    Nun also die Niederlage, die aber für den TuS Erndtebrück keine größeren Auswirkungen hat. Grund dafür sind die Patzer der Konkurrenz: Sowohl der TuS Ennepetal (1:2 in Hordel) als auch die Käner (0:1 in Oestrich-Iserlohn) haben ihre Spiele verloren und verpassen damit einen Führungswechsel an der Tabellenspitze. Die hat weiterhin der TuS inne, und das sogar recht komfortabel für eine solch starke Liga mit enger Spitze: Erndtebrück hat zwei Punkte Vorsprung auf Ennepetal und sogar noch ein Spiel weniger absolviert. Auf den 1.FCKM sind es drei Punkte bei gleicher Spielanzahl. Die Aussichten für den TuS Erndtebrück stehen also gut und so langsam sollte man sich zumindest mit der Möglichkeit vertraut machen, dass die Wittgensteiner in der kommenden Saison die NRW-Liga stürmen könnten.

    Ein heißes Thema wird das vor allem im Zusammenspiel mit den Sportfreunden Siegen sein, nicht nur, weil wir dann hier im Kreis zwei Derbys vom Allerfeinsten erwarten dürfen. Auch der jüngste Wechsel innerhalb des Kreises spielt in diesen Themenaspekt hinein: Johannes Burk wird in der kommenden Spielzeit nicht mehr für die Sportfreunde auflaufen, sondern seine Fußballschuhe für die Wittgensteiner schnüren. Maßgeblichen Anteil an dieser Entscheidung soll laut Medienberichten die Tatsache haben, dass Burk beim TuS Erndtebrück über dessen Hauptsponsor Schorge eine Arbeitsstelle bekommt und dass die Cestonaro-Mannen nach wie vor abends trainieren. Anders als in Siegen, wo man Burk diese Zugeständnisse wohl nicht machen konnte. Die Ausrichtung der Spielerstruktur bei den Sportfreunden dürfte noch mal ein ganz eigenes Thema sein, Fakt ist jedoch: Mit Johannes Burk verlieren die Siegener – aus welchen Gründen auch immer – einen jungen, durchaus talentierten Spieler aus der erweiterten Region, der eine hoffnungsvolle erste Saison im rot-weißen Dress gespielt hat und noch spielt.

  • Mrz27

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    Schade, der TuS Erndtebrück hat zwei Punkte auf dem Weg zur Meisterschaft und dem Aufstieg in die NRW-Liga liegen gelassen. Auch wenn man beim ASC Dortmund sicher unentschieden spielen kann, die Dortmunder sind sicher besser als ihr zehnter Tabellenplatz vor dem Spiel aussagte. Dennoch: Nachdem Marco Maser mit einem Gewaltbolzen aus fast 30 Metern die Wittgensteiner Führung erzielt hatte, entwickelte sich ein offenes Spiel. Bis zur Halbzeit waren auf beiden Seiten kaum Torchancen zu verzeichnen gewesen.

    Als Timo Bäcker sich mal wieder als Elfmeterkiller bewies und in der 71. Minute einen Strafstoß parierte, konnte man den TuS quasi schon auf der Siegerstraße sehen. Doch Dortmund blieb gefährlich und wurde in der 90. Minute durch Wedemann belohnt, der tatsächlich noch das 1:1 erzielte. Nun müssen die Erndtebrücker auf einen Ausrutscher von Ennepetal hoffen, um an der Tabellenspitze zu bleiben. Aber: Noch hat das Cestonaro-Team noch ein Spiel weniger als die Konkurrenz, das macht Hoffnung.

  • Mrz9

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    Zum Saisonende wird Didi Schacht den 1.FC Kaan-Marienborn wieder verlassen. Das gab der Verein heute in einer Pressemitteilung bekannt. In den vergangenen Tagen und Wochen war lange darüber spekuliert worden, ob Schacht in Kaan eine Zukunft hatte (siehe Videointervie hier) oder nicht. Schacht hatte unter anderem zwei Spieler der ersten Mannschaft – Jochen Trilling und Daniel Ruiz – in die zweite Mannschaft versetzt, der ehemalige Kapitän Tobias Wurm hatte von sich aus angekündigt, nicht mehr unter Schacht spielen zu wollen. Dazu kamen Differenzen in der “Auffassung der langfristigen strategischen Ausrichtung” des Clubs – so drückte es zumindest die Pressemitteilund aus. Zu diesen Differenzen dürfte zum Beispiel die Philosophie in Sachen Spielerbeschäftigung zählen. Während der Verein eher möchte, dass die Spieler Fußball als Nebenbeschäftigun neben einer “normalen” beruflichen Tätigkeit spielen, geht Schacht davon aus, dass man eventuell für den sportlichen Erfolg (Stichwort NRW-Liga-Aufstieg) auch Spieler von außerhalb des Kreises holen müsse, die vielleicht ihr Einkommen zum größeren Teil mit Fußballspielen bestreiten.

    In der Siegener Zeitung Online wird Schacht zitiert:

    “Mein Plan war es, für die neue Saison fünf, sechs neue Leute mit NRW-Liga-Format zu holen. Jetzt wird der Verein das nicht mehr machen und einen Trainer verpflichten, der sich auch in die Aufstellung reinreden lässt. Ich glaube, da macht der Verein einen Fehler.”

    Die Saison werden Schacht und Kaan aber noch zusammen beenden, zumindest ist das so vorgesehen. Es wirs wohl – das kann man jetzt bereits voraussagen – die sportlich erfolgreichste Saison für den 1.FC Kaan-Marienborn überhaupt werden. Das aber dann eben in dem Wissen, dass der Trainer wieder geht. Ob man anderswo froh ist, dass Schacht nun ab dem Sommer vertragsfrei ist, ist noch nicht bekannt. Einen neuen Verein hat der Trainer nach den aktuellen Informationen nämlich noch nicht.